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14.08.2019

Engagement-Fachtage vom 13.-14.09.2019 in Wismar

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Zusammen mit der Ehrenamtsstiftung MV laden wir ein zum großen Austausch der Engagierten in Mecklenburg-Vorpommern. Das Thema: Die Zukunft.

Denn wie alles, wandelt sich auch Engagement - die Art, wie wir uns engagieren, welche digitalen Werkzeuge wir nutzen und wie wir die Dinge vor Ort mitgestalten. Das stellt so manchen Verein oder Ortsverband vor Fragen. Grund genug, die Köpfe zusammenzustecken und gemeinsam nach passenden Lösungen zu suchen. Kommen Sie miteinander ins Gespräch – bei den Engagement Fachtagen Mecklenburg-Vorpommern am 13./14. September 2019 in Wismar.

Jetzt anmelden www.engagement-fachtage-mv.de

Wir schauen nach vorn und fragen: Welche Rolle sollen Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2030 spielen? Welche Herausforderungen kommen auf Vereine und Verbände zu? Welche neuen Möglichkeiten entstehen?

Die Engagement-Fachtage Mecklenburg-Vorpommern schaffen den Raum für Austausch, Lernen und Kooperation über thematische und fachliche Grenzen hinweg. Hier kommen Engagierte, Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Politik und Verwaltung zusammen, um Antworten auf drei Fragen zu finden:1.       1.

1. Wie stellen wir unseren Verein auf neue Engagementformen ein?

2. Wie können wir digitale Anwendungen dabei nutzen?

3. Wie entwickeln wir passende Lösungen für das Engagement vor Ort?

 

Die Expertise kommt aus der Zivilgesellschaft. Gute Lösungen gibt es schon. Erfahrene Praktiker und Experten aus ganz Deutschland stellen sie vor. Sie bringen Impulse zum Nachdenken, Weitertragen und Ausprobieren mit.

 

Kosten? Keine. Dass Sie in den Austausch miteinander kommen, ist uns wichtig. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen der Engagement Fachtage Mecklenburg-Vorpommern ist deshalb kostenlos. Bei Bedarf unterstützt die Ehrenamtsstiftung MV Sie sogar bei den Fahrtkosten.

 

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01.08.2019

Evangelische Kirche weißt AfD-Kirchenkritik zurück

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Berlin (epd). Die evangelische Kirche wehrt sich gegen ein kirchenkritisches Positionspapier der AfD. Das mit "Halbwahrheiten, Unterstellungen und Diffamierungen" angereicherte Papier greife unter anderem den Berliner Bischof Markus Dröge namentlich an, erklärte der Arbeitsbereich "Demokratische Kultur und Kirche" an der Evangelischen Akademie zu Berlin am Mittwoch in Berlin. Zugleich wurde eine fünfseitige Stellungnahme und Arbeitshilfe für Kirchengemeinden zum Umgang mit der rechtsnationalen Partei veröffentlicht.

In dem Papier bezieht sich der Arbeitskreis unter anderem auf sechs konkrete Vorwürfe, die die AfD im Juni gegen die Kirchen erhob. An mehreren Stellen wird das kirchliche Engagement etwa beim Thema Migration, Klimaschutz oder Gender Mainstreaming mit Bibelstellen untermauert. Damit soll dem Vorwurf der Partei entgegengetreten werden, die Kirche handle nicht im christlichen Sinne, sondern nach "linksgrüner Doktrin".

Das Papier diene vor allem als Arbeitshilfe für Auseinandersetzungen in den Kirchengemeinden über die AfD, sagte der Leiter des Arbeitsbereiches und Beauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesischer Oberlausitz zum Umgang für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Heinz-Joachim Lohmann, dem epd.

"Die Evangelische Kirche bekennt sich zum christlichen Glauben als eine völkerverbindende Kraft, das die Schwachen im Blick hat und auf ein Reich des Friedens und guten Zusammenlebens hofft. Weltoffenheit (...) und Menschenliebe (...) stehen in seinem Zentrum und bilden den Maßstab ab", heißt es in dem Positionspapier.

Unter anderem wird auch zur Rolle der Kirchen in der DDR Stellung genommen. Die AfD hatte der Kirche vorgeworfen, sich mit dem DDR-System verbrüdert zu haben. Der kirchliche Arbeitskreis erinnert dagegen daran, dass ab den 1950er Jahren in der DDR der staatliche Einzug der Kirchensteuer endete, der Religionsunterricht an Schulen abgeschafft und die Jugendweihe als Konfirmationsersatz etabliert wurde. Zudem gab es im Osten Deutschlands fortan keine Militärseelsorge und keine kirchliche Mitwirkung bei Rundfunk und Fernsehen mehr. Der evangelischen Kirche sei es bis zum Schluss gelungen, Menschen gegen staatliche Repression zu unterstützen, betonen die Verfasser der kirchlichen Stellungnahme. Der scheinbar große Erfolg der AfD im Osten baue darauf, "das der DDR-Sozialismus im Herzen ein autoritärer und rassistischer Nationalismus war", heißt es in dem Kirchenpapier weiter.

Zum Thema Migration heißt es zudem: "Heute gilt es, sowohl der Gewalt gegen Migranten Schranken zuzuweisen als auch der Gewalt von Migranten untereinander Grenzen zu setzen und Maßnahmen gegen die Gewalt von Migranten gegen Einheimische zu finden."

Das Engagement der Kirchen für mehr Klimaschutz wird zudem mit der Bewahrung der Schöpfung begründet. "Wir entziehen uns nicht der Verantwortung in der Gegenwart", heißt es in dem Papier und weiter: "Dabei kennen wir durchaus die Konflikte zwischen Klimaschutz und Auskommen der Menschen und sind deshalb mit unserem Zentrum für Dialog und Wandel mit dem Ziel der Vermittlung in der Lausitz tätig."

Die Kirche müsse sich unter anderem in den Kirchengemeinden mit der AfD auseinandersetzen, betonte Lohmann. So werde auch mit AfD-Politikern direkt geredet. Vertreter aus dem rechtsextremen Spektrum seinen jedoch keine Gesprächspartner für die Kirche. "Wir müssen die Auseinandersetzung mit der Partei führen, aber nicht mit jedem Einzelnen dieser Partei", sagte Lohmann.

Weiterführende Links zu diesem Thema

EKBO_Kommentar_zum_sogenannten_Kirchenpapier.pdf, PDF(153 KB)

"Unheilige Allianz", Hrg.: Alternative für Deutschland,Fraktion im Thüringer Landtag

01.08.2019

Mutige Landschaften. Ein Open Space für Alle, die Gesellschaft gestalten.

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Open Space für Menschen, die Verantwortung wahrnehmen und Gesellschaft gestalten.
 

26. bis 27.Oktober 2019
Ferienland Salem am Kummerower See

30 Jahre nach der friedlichen Revolution erleben autoritäre Ideen und polarisierende Formen der Auseinandersetzung ein Revival. Es wird gehetzt, denunziert, eingeschüchtert und „fake news“ verbreitet.
In Schulen, Verein, Feuerwehren, Kommunalpolitik oder Kirchengemeinden begegnen uns Menschen, die für Argumente kaum mehr empfänglich sind und Drohen und Glaubenswissen der rationalen Debatte vorziehen.
Welche Auswirkungen hat diese Verrohung der politischen Kultur auf uns, unser Engagement und für das Zusammenleben in unseren Dörfern und Städten?

Engagierte Menschen sind auf das Thema „Mutige Landschaften“ gekommen. In ihrer ehren- und hauptamtlichen Arbeit sehen sie sich immer öfter mit der der Frage konfrontiert,
- was sie noch sagen dürfen,
- wie sie auf Drohungen reagieren sollen,
- auf welche Unterstützung sie zählen können und
- wie weit ihr Einsatz für Demokratie und eine menschenwürdige Gesellschaft gehen muss?

Vom 26. bis 27. Oktober 2019 haben Sie die Chance, gemeinsam mit anderen Engagierten aus Mecklenburg-Vorpommern darüber nachzudenken, Ideen zu entwickeln und sich gegenseitig zu ermutigen.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe), dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und dem ARGO-Team Berlin  laden wir Sie zum Open Space nach Salem an den Kummerower See ein.

Zur Anmeldung