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27.02.2017

Forum | Zusammenleben in MV - Wer hilft, was hindert?

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Seit unserem letzten Vernetzungstreffen „Willkommen und Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern“ am 5. März 2016 in Güstrow hat sich im Bereich der Unterstützung Geflüchteter vieles bewegt. Zahlreiche Vereine und Projekte sind entstanden, aber auch neue Strukturen und Netzwerke. Gemeinsam haben die zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure Beachtliches erreicht.Nach einem Jahr wollen wir – die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, die Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern und der Flüchtlingsrat Mecklenburg-Vorpommern e.V. – zu einem weiteren landesweiten Vernetzungstreffen einladen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen und Perspektiven für die künftige Arbeit zu entwickeln.

Zusammenleben in Mecklenburg-Vorpommern – Wer hilft, was hindert?
Samstag, 6. Mai 2017, 10-17 Uhr
Greifswald, Majuwi

Eingeladen sind Einheimische und Geflüchtete, die sich ehrenamtlich oder hauptamtlich für ein gutes Zusammenleben von Alteingesessenen und Zugezogenen engagieren. Wir freuen uns über eine rege Teilnahme von Initiativen und Projekten aus dem ganzen Land und nehmen im Vorfeld Anregungen und Themenvorschläge zur Gestaltung des Programms gerne entgegen.

Bitte merken Sie sich schon jetzt das Datum der Veranstaltung vor. Die Einladung mit einem detaillierten Programm folgt.

Datum  Samstag, 06. Mai 2017
Ort  Majuwi - Maritimes Jugendwerk Wieck, Yachtweg 3, 17498 Greifswald
Teilnehmer  max. 100
Kosten  keine
Anmeldung  n.n.

23.02.2017

Landessynode verleiht erstmals "Nordstern" für Flüchtlingsprojekte

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23.02.2017 ǀ Lübeck-Travemünde.  Die Landessynode der Nordkirche will erstmals ihren Initiativpreis "Der Nordstern" verleihen. Drei besonders profilierte Flüchtlingsprojekte erhalten die gleichnamige Skulptur samt 1.000 Euro Preisgeld auf der Tagung des Kirchenparlaments vom 2. bis 4. März in Lübeck-Travemünde. In Zeiten "zunehmender Abschottungspolitik" wolle die Synode damit ein Zeichen setzen, sagte Präses Andreas Tietze: "Unsere Solidarität gilt den Menschen, die in unserem Land Zuflucht und Heimat suchen und jenen, die sie dabei tatkräftig unterstützen." Etwas 40 Projekte waren für den "Nordstern" vorgeschlagen worden.

Auf der Tagesordnung der Landessynode stehen neben diversen Kirchengesetzen ein Positionspapier zum Thema "Gerechter Frieden", eine Erklärung zum G-20-Gipfel sowie der Jahresbericht von Bischöfin Kirsten Fehrs aus ihrem Sprengel (=Bischofsbezirk) Hamburg und Lübeck. Teile der Beratungen der 156 Synodalen aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sollen auf www.nordkirche.de im Livestream übertragen werden.

Quelle: epd

21.02.2017

DIE HEIMAT EINE HÖLLE – DEN KRIEG IN SYRIEN VERSTEHEN

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Buchvorstellung und Diskussion mit Maren Koß German Institute of Global and Area Studies // Mohammad Albayoush, Fotojournalist am 28.02.2017 in Schwerin

Wie konnte es zu dem jahrelangen Bürgerkrieg in Syrien kommen? Wer sind die Akteure? Und wie fühlt es sich als Journalist zwischen den Fronten an? Was macht den Unterschied zwischen Bleiben und Fliehen?
Mohammad Albayoush reiste mehrere Jahre als Fotojournalist durch den Bürgerkrieg und hielt seine Eindrücke, die Leiden der Bevölkerung, die Erschöpfung der Kämpfer und die Zerstörung des einst so prachtvollen Landes mit seiner Kamera fest bis ihn die Gewalt zwang, zu fliehen. Seine Schilderungen bringen neue Perspektiven darauf, was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen. Maren Koß ist Konfliktforscherin und beschäftigt sich mit den bewaffneten Konflikten im Nahen Osten. Sie setzt in ihrem Vortrag den Krieg in seinen politisch-historischen Rahmen und diskutiert, welche Wirkung neue Friedensverhandlungen haben können. Gemeinsam haben beide an der Broschüre »Die Heimat eine Hölle – Über den Krieg in Syrien, die Flucht und das Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern«, welche an diesem Abend vorgestellt wird, mitgewirkt.


Wann: Dienstag, 28. 02. 2017, 18.30 – 20.00 Uhr

Wo: Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro MV, Arsenalstraße 8, 19053 Schwerin

Veranstalterin: Friedrich-Ebert-Stiftung – Landesbüro MV | Arsenalstraße 8 | 19053 Schwerin | Telefon 0385 51 25 96 | Fax 0385 51 25 95 | schwerin@fes.de www.fes-mv.de
Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei