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Aktuelles & Bilder

20.09.2018

Interreligiöse Andacht am 22. September Ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung, Gewalt und Hass

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Zur Interreligiösen Andacht laden am 22. September die Religionsgemeinschaften Rostocks um 16.30 Uhr in die Rostocker Marienkirche ein. Motto: „Du, lass dich nicht verhärten“.

„Angesichts der erschreckenden Bilder aus Chemnitz und des neuerlichen AfD- Aufmarsches in Rostock mit Redner Björn Höcke soll an diesem Tag mit der Andacht „ein deutliches Zeichen für interreligiöse Verständigung, Demokratie und eine offene und vielfältige Gesellschaft gesetzt werden. Wir freuen uns, dass neben Rabbiner Yuri Kadnykov von der jüdischen Gemeinde, dem Sprecher des Islamischen Bunds Dr. Maher Fakhouri und einem Vertreter der Baha’i-Religion auch der Bischof im Sprengel Mecklenburg und Pommern, Dr. Andreas v. Maltzahn sein Kommen zugesagt hat“, so Tilman Jeremias. Der Ökumenepastor im Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg sagt zudem: „Je mehr wir sind, desto klarer können wir zeigen, dass es gerade aus dem Herzen unserer Religionen bessere Antworten auf die drängenden Probleme unserer Tage gibt als Ausgrenzung, Gewalt und Hass.“   Im Anschluss an die Andacht gibt es die Möglichkeit, sich an den Kundgebungen für ein „Rostock für alle“ zu beteiligen.

20.09.2018

21.09.2018: Friedensgebet im Schweriner Dom

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Die Domgemeinde  Schwerin lädt  anlässlich des Weltfriedenstagsam 21..09. um 17:15 Uhr zu einem Friedensgebet ein. Die Veranstaltung beginnt um 17:15 Uhr mit Ansprachen von Oberbürgermeister Rico Badenschier, Stadtpräsident Stephan Nolte und Heiko Lietz. Um 18:00 Uhr folgt ein Glockengeläut und währenddessen ein Friedensweg vom Marktplatz bis zum Südufer des Pfaffenteichs. Im Anschluss wird Aufstellung in Form des Friedenszeichens genommen, dann erfolgt der Abschluss.

Europaweit läuten Glocken zum Gebet für den Frieden

Im diesjährigen Europäischen Kulturerbejahr „Sharing Heritage“ (Erbe teilen) sollen am Friedenstag erstmals in der Geschichte europaweit kirchliche und weltliche Glocken von 18 bis 18.15 Uhr gemeinsam läuten und so ein Zeichen des Friedens aussenden. Erinnert wird unter anderem an das Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und den Beginn des 30-jährigen Krieges 1618, heißt es in dem Brief der Nordkirchen-Bischöfe. Aktuell seien schon seit längerem in Europa wieder militärische Konflikte entbrannt. „Gerade in diesem Jahr steht es uns gut an, wieder für diesen europäischen Friedensgedanken zu werben."
Quelle: ELKM/PEK (cme/sk)

07.09.2018

"Starke Stücke" in der Körchower Kirche am 13.09.2018

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In der Kirche Körchow bei Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) läuft am Donnerstag, 13. September, die US-amerikanische Filmkomödie „Madame Mallory und der Duft von Curry“. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Pastor Axel Prüfer. „Beginn ist um 19 Uhr, nach dem Film können die Besucher noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

Zum Inhalt: In dem Film von Lasse Hallström muss der außergewöhnlich talentierte junge Koch Hassan Kadam mit seinem Vater und seinen Geschwistern aus seinem Heimatland Indien fliehen. Durch politische Verwicklungen wurde ihr Restaurant niedergebrannt, die Mutter der Familie ist im Feuer umgekommen. Der Vater will also mit seinen Kindern nach Europa. Nach einem Zwischenstopp in London landen sie schließlich in einem kleinen idyllischen Dorf in Südfrankreich. Dort eröffnen sie ihr indisches Restaurant, was der ansässigen Restaurantchefin (Helen Mirren) des gegenüberliegenden französischen Sterne-Restaurants gar nicht passt. Es entbrennt ein erbitterter Koch-Krieg. Zusätzliche Verwicklungen ergeben sich dadurch, dass sich Hassan in die junge Köchin Marguerite verliebt, die sein Talent schon längst erkannt hat. Als schließlich auch Madame Mallory von Hassans Kochkünsten überzeugt ist, beginnt für den jungen Inder der Aufstieg in den Michelin-Sterne-Himmel.

Mehr Infos und das Programmheft unter: www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

"Starke Stücke" ist ein Kooperationsprojekt  des Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburgmit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern