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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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26.11.2021

Adventsflimmern 2021.

Statt infektiöser Weihnachtsmärkte und -feiern bietet "Kirche stärkt Demokratie" auch in diesem Jahr jeweils Dienstags ein besinnliches "Adventsflimmern" über Zoom an.

Wir starten am Dienstag, den 30.11.2021 um 18:30 unter diesem Link und freuen uns, wenn sie mit dabei sind.

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02.11.2021

„MENSCH- Wer bist DU?!“ Mahn- und Gedenkstunde an die Pogromnacht von 1938

Wie an vielen Orten so wird auch in Schwerin die Mahn -und Gedenkstunde an die Pogrome von 1938 wird in diesem Jahr wieder in „Präsenz“ zum Nachdenken und Gedenken stattfinden. Am Dienstag, den 9. 11. 2021 um 18.00 Uhr lädt  der Arbeitskreis "9. November 1938"  dazu auf dem Schweriner Schlachtermarkt ein. 

Wer waren die Täter, wer waren die Opfer, die sich am 9. und 10. November 1938 gegenüberstanden? Wie konnte es geschehen, dass Menschen vor den Augen ihrer MitbürgerInnen aus der Gesellschaft ausgeschlossen und millionenfach ermordet wurden?

Die Zunahme von antisemitischen Einstellungen und Verschwörungsmythen zeigt, so der „Arbeitskreis 9.November 1938“, dass jüdische BürgerInnen 82 Jahre nach dem Novemberpogrom Angriffen und Beleidigungen ausgesetzt sind. Angesichts der täglichen Übergriffe und Hetze auf Jüdinnen und Juden ist Hinsehen und Handeln gegen Antisemitismus und Rassismus eine Aufgabe für alle BürgerInnen.

In diesem Jahr werden wir mit Landesrabbiner Yuriy Kadnykov und der Jüdischen Gemeinde Schwerin ein Zeichen gegen die Verharmlosung der Verbrechen zwischen 1933 bis 1945 und eine zunehmende Anschlussfähigkeit von antisemitischen Vorurteilen in unserer Gesellschaft setzen.

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22.09.2021

FEST DER VIELFALT & LETsDOK „Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus“ auf Schloss Ulrichshusen/ Mecklenburg-Vorpommern

Das „Fest der Vielfalt“ und die Dokumentarfilmtage LETsDOK vergangenen Sonntag auf Schloss
Ulrichshusen waren ein voller Erfolg. Alle sechs Filmvorführungen mit anschließenden
Filmgesprächen waren sehr gut besucht. Die Zuschauer saßen großzügig verteilt in der
Konzertscheune und sogar Hunde durften sich im Publikum aufhalten.
Als Schirmherrin begrüßte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig die Zuschauer per
Videobotschaft und hob die Bedeutung von DokumentarfilmerInnen hervor, die einen kritschen
Blick auf die Wirklichkeit werfen, die zeigen was sei und nichts erfinden. Sie hob hervor, dass in
Ulrichshusen die Gefahr des Rechtsextremismus im Mittelpunkt des Programms stehe und
dankte allen Beteiligten für ihr Engagement, vor allem der Jugend-Filminitiative „Klappe auf!“,
die sich mit ihren Kurzfilmen gegen Rassissmus starkmache und zwei davon bei LETsDOK auf
Schloss Ulrichshusen präsentierte.

Vor der Festspielscheune fand tagsüber auf dem „Fest der Vielfalt“ ein regionaler Bauern- und
Kunstmarkt statt, der sehr gut besucht war und großen Anklang fand. Der Einladung zum „Fest
der Vielfalt“ auf Schloss Ulrichshusen waren mehrere Demokratie-, Nachhaltigkeits- und
Kulturinitiativen gefolgt. Dazu gehören u.a. die Regionalbewegung „Meck-Schweizer“, der
„Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See“, die Kircheninitiative „Kirche
stärkt Demokratie“, die Satirekampagne„Storch Heinar“, die „Regionale Arbeitsstelle für
Demokratie“ (RAA) und die Jugend-Filminitiative „Klappe auf!“, von der zwei Kurzflime,
produziert von der Sophie.Medienwerkstatt e.V., auf der Festivalbühne gezeigt wurden.

Quelle: Schloss&Gut Ulrichshusen/ S.v. Maltzahn

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22.09.2021

Bischof Jeremias: Stärken Sie mit Ihrer Stimme denjenigen den Rücken, die sich für die Menschenrechte aller und unsere demokratische Grundordnung einsetzen

"Liebe Schwestern und Brüder, und heute sage ich auch einmal ganz bewusst: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!
Heute, am 26. September 2021, wählen wir in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur einen neuen Bundestag, sondern auch einen neuen Landtag.
Falls Sie es noch nicht getan haben, so bitte ich Sie sehr darum, heute zur Wahl zu gehen. Denn freie und geheime Wahlen sind eine Errungenschaft in unserem Bundesland, für die unsere Kirche in der Friedlichen Revolution entschieden eingetreten ist. Unsere demokrati-sche Grundordnung basiert auf Überzeugungen, die mühsam erarbeitet und erstritten wur-den. Freiheit und Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Religionsfreiheit und die Verlässlichkeit eines Rechtsstaates sind die Grundpfeiler dieser Demokratie.
Unvollkommenheit in der Politik oder unsere Unzufriedenheit mit Entscheidungen dürfen nicht dazu führen, dass wir unser demokratisches System in Frage stellen – oder dass es uns gleichgültig wird. Vielmehr ist es unsere Aufgabe als Christinnen und Christen, unsere Demokratie zu stützen. Deshalb bitte ich Sie als Ihr Bischof heute: Gehen Sie zur Wahl. Prüfen Sie aufmerksam, wofür diejenigen, die sich zur Wahl stellen, mit ihren Programmen und Äußerungen stehen. Stärken Sie mit Ihrer Stimme denjenigen den Rücken, die sich für die Menschenrechte aller und unsere demokratische Grundordnung einsetzen.
Und nicht zuletzt bitte ich Sie: Beten Sie für die politisch Verantwortlichen.
Mit besten Segenswünschen grüßt Sie Ihr 

Tilman Jeremias "

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16.09.2021

Digitaler Fachtag am 25.10.2021: INFIZIERTER ZUSAMMENHALT – IMPULSE FÜR EIN DEMOKRATISCHES MITEINANDER

Der Kooperationsverbund der evangelischen Demokratie-Projekte in Diakonie und Kirche lädt am Montag, den 25. Oktober 2021, 10:00-14:00 Uhr zum ersten gemeinsamen Fachtag „Infizierter Zusammenhalt – Impulse für ein demokratisches Miteinander“ ein . Wir werden an diesem Tag gemeinsam über den Status quo und die drängenden Herausforderungen und Gestaltungsspielräume unserer demokratischen Gesellschaft nachdenken.
ZIELGRUPPE
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende, Fach- und Führungskräfte aus kirchlichen und diakonischen Einrichtungen und Diensten.
WORUM GEHT ES?
Wir beobachten eine polarisierte Debattenkultur, in der Menschen und Gruppen diskriminiert werden und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind. Die Covid-19-Pandemie hat die Brüche in der Gesellschaft verschärft. Zudem scheinen sich unversöhnliche Weltanschauungen und -interpretationen gegenüberzustehen. Auch in Kirche und Diakonie erleben wir diese Spannungen.
Auf unserem Fachtag möchten wir über die individuellen, verbandlichen und gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen ins Gespräch kommen. Kirche und Diakonie sind gefordert, einen Umgang mit irrationalen und abstrus erscheinenden Positionen zu finden.
Die Ablehnung von demokratischen Standards und das Misstrauen gegenüber Akteur*innen, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren, braucht fundierten Widerspruch und gute Argumente. Kirche und Diakonie können mit ihrem theologischhumanistischen
Hintergrund die gesellschaftlichen Herausforderungen anders denken und neue Impulse im politischen Diskurs setzen.
Für einen inhaltlichen Impuls zum Thema konnten wir Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Bischof i.R. der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gewinnen. Im Anschluss daran finden drei parallele Workshops statt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven
dem Thema des Fachtags widmen. Geleitet werden sie von den Fachreferent*innen des Kooperationsverbundes.
ANMELDUNG
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Bitte melden Sie sich bis zum 15. Oktober 2021 unter folgendem Link an:
eveeno.com/infizierter_zusammenhalt
Geben Sie bei der Anmeldung an, an welchem Workshop Sie teilnehmen wollen – und eine Alternative, falls dieser Workshop bereits voll sein sollte!
ANSPRECHPARTNER
Stefan Hüsing
stefan.huesing@diakonie.de
T. 030 65211 1283

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15.09.2021

Wählen ist ein Menschenrecht! Informationen zur Wahl 2021

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. In Mecklenburg-Vorpommern wird auch ein neuer Landtag gewählt. Mit jeder Wahl werden Weichen neu gestellt. Daraus folgt, in welche Richtung die politische Entwicklung in den nächsten Jahren gehen wird
Eine Entscheidung zu treffen ist bei dem vielfältigen Angebot nicht leicht. 

Folgende Fragen könnten für Sie eine Orientierung sein:

  1. Was ist mir wichtig? Was wünsche ich mir für unsere Gesellschaft? Was wünsche ich mir für nachfolgende Generationen?
  2. Was steht in den Programmen der Parteien zu diesen Themen? 
  3. Wie beantworten die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien die mir wichtigen Fragen?   

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie und Menschenrechte hat Anregungen vorbereitet, um Christ*innen zu motivieren, aktiv und bewusst an dieser Wahl teilzunehmen!

Dabei hat sie drei Themen in den Mittelpunkt gestellt, die in den Kirchen schon lange diskutiert werden:

1. Gerechtigkeit:

Wie setzen sich die Parteien für mehr Gerechtigkeit ein, zwischen Arm und Reich, Alt und Jung, Ost und West, Nord und Süd, Männern und Frauen…? 

2. Frieden:

Wie geht so etwas heute? Welche Politik kann helfen, unsere Welt friedlicher zu machen? Waffen abrüsten, Versöhnung leben, Konflikte in der Gesellschaft gewaltfrei lösen? 

3. Bewahrung der Schöpfung

Was wird getan, um die Zerstörung der Natur zu stoppen? Wie setzen sich die Parteien dafür ein, dass auch noch unsere Enkelinnen und Enkel ein Klima vorfinden, in dem sie gern leben möchten?  

Auch die folgenden Links helfen bei Antworten auf diese Fragen:

  • Der originale Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist ab 2. September 2021 online. Dort können die Antworten der verschiedenen Parteien zu einer Reihe ausgewählter Fragen mit den eigenen Vorstellungen verglichen werden. 
  • Zur Landtagswahl in MV gibt es ebenfalls einen Wahl-O-Maten der BpB.
  • Grundpositionen der sechs im Bundestag vertretenen Parteien zur Bundestagswahl 2021 – Eine Kurzanalyse auf Basis der katholischen Soziallehre anhand ausgewählter Politikfelder
  • Alle Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2021
  • Abgeordnetenwatch: Fragen Sie Ihre KandidatInnen zur Bundetagswahl! Lesen Sie deren Antworten.
  • Für Mecklenburg-Vorpommern gibt es ebenfalls einen Check der KandidatInnen bei abgeordnetenwatch.de

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15.09.2021

Bündnis #unteilbarMV ruft zu Großdemonstration in Rostock auf

Für eine solidarische, gerechte Gesellschaft am 18. September nach Rostock:

Das Bündnis #unteilbarMV ruft im Vorfeld der Wahlen in Land und Bund zu einer Großdemonstration für eine solidarische, gerechte Zukunft für alle auf. Am Samstag, den 18.09.  geht es  um 14 Uhr am Hauptbahnhof Rostock los: Für Chancengleichheit und Klimaschutz. Gegen jede Form von Diskriminierung, Faschismus und Hass. 

Fünf Themenblöcke zeigen die thematische Vielfalt von  #unteilbarMV: Jugend, Antirassismus, Klima, Soziale Gerechtigkeit und Queerfeminismus. „Es geht uns bei #unteilbarMV darum, sichtbar zu machen, dass die großen Fragen unserer Zeit nur gemeinsam beantwortet werden können und unteilbar zusammengehören,“ sagt Sarina Jasch aus dem Organisationsteam. „Wir wollen mit unseren Forderungen eine Woche vor den Wahlen daran erinnern was auf dem Spiel steht - eine lebenswerte Zukunft für alle.“

 Größte politische Versammlung des Landes im Vorfeld der Wahlen

Die Forderungen an die zukünftige Landesregierung hatte das Bündnis bereits im Vorfeld in den Sozialen Medien und auf seiner Webseite veröffentlicht: www.unteilbar-mv.org

Die Einhaltung des 1,5°C Limits, ein Bürger:innenrat Klima, eine soziale und ökologische Transformation der Wirtschaft, die Möglichkeit der Wahlbeteiligung für Jugendliche und viele weitere Forderungen gehören dazu. Michael Steiger von #unteilbarMV rechnet mit über tausend Teilnehmenden in Rostock. „Damit wird die Demonstration die größte politische Versammlung des Landes im Vorfeld der Wahlen sein. Die Politik muss hinsehen“. Mit einer Abschlusskundgebung und Konzerten um 17 Uhr im Stadthafen wird die Demonstration enden. 

Im Rahmen der Möglichkeiten in der Pandemie

Für ein verantwortliches, solidarisches Umgehen mit der COVID-19 Pandemie werden alle Teilnehmenden gebeten ausreichend Abstand zu anderen Menschen zu halten bzw. eine Masken zu tragen, sowie ausschließlich geimpft, genesen oder getestet teilzunehmen.

Das Netzwerk #unteilbar MV will über die Wahlen hinaus aktiv bleiben und dabei auch Stadt und Land besser vernetzen, berichtet Sarina Jasch: „Gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebenswerte Zukunft für alle einzutreten, ist größer als eine politische Kampagne. Es ist eine dauerhafte Herausforderung für unsere Gesellschaft“.  #unteilbarMV ist ein Bündnis aus mehr als 200 Organisationen, Initiativen, Vereine und Einzelpersonen aus Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam stellen sie die größte politische Versammlung im Vorfeld der Wahlen auf die Beine.

Weitere Informationen zur Demonstration (mehrsprachig) sowie das Selbstverständnis des Bündnisses in mehreren Sprachen hier: www.unteilbar-mv.org

#unteilbar MV ist auch zu finden auf facebook/twitter/instagram mit #unteilbarmv

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10.09.2021

Bleibt alles anders: „Kirche stärkt Demokratie“ feiert seinen 10. Geburtstag

Auch der 10. Geburtstag des Projekts „Kirche stärkt Demokratie“ fällt anders aus als geplant. Eigentlich, so die beiden Projektverantwortlichen Thorid Garbe und Karl-Georg Ohse, sollte es einen großen Fachtag und eine Party geben. Stattdessen ist coronabedingt alles eine Nummer kleiner. Im Ferienland Salem werden sich vom 10.-12. September die MultiplikatorInnen wiedersehen, die in den Fortbildungen und Seminaren gelernt haben, wie man gewaltfrei kommuniziert, Projekte initiiert oder mit dem Thema Rechtsextremismus umgeht.

Vor 10 Jahren beantragte Wolfgang von Rechenberg bei dem neu aufgelegten Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Mittel, um die Menschenrechtsarbeit des Jugendpfarramtes voranzubringen. Seit 2014 steht die Ausbildung von haupt- und ehrenamtlichen MultiplikatorInnen im Fokus. Gemeinsam mit dem ARGO-Team Berlin wurden über 60 Menschen qualifiziert. Sie leisten nicht nur in Kirchengemeinden wertvolle Arbeit, organisieren Kulturangebote, stoßen politische Diskussionen an oder engagieren sich für diskriminierte Menschen.

Aber, das betont Karl-Georg Ohse, der seit 2011 das Projekt leitet, es geht in Salem nicht nur um eine Rückschau. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht die Frage, wie sich die Kirche in Mecklenburg und Pommern zu gesellschaftlichen Fragen positioniert und wie sie das Leben in Dörfern und Städten mitgestalten kann.

Neben der Seminarorganisation sind Ohse und Garbe deshalb vor allem als BeraterInnen unterwegs. Sie unterstützen Gemeinden in schwierigen Fragen, wie Rechtspopulismus, Verschwörungserzählungen oder zum Thema Gemeinwesenarbeit. Ihnen ist wichtig, dass Gemeinden kompetente Kooperationspartner sind und über den Kirchturm hinausschauen. Ein Grund, warum sie auch das Kino-Projekt „Starke Stücke“ unterstützen und mit anderen PartnerInnen das Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ organisieren.

Am Sonntag, den 12.09.2021 wird Bischof Jeremias in einem Gottesdienst gemeinsam mit MultiplikatorInnen und MitarbeiterInnen danken und den Blick nach vorn richten. Auf die nächsten 10 Jahre.

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04.08.2021

Was ist wirklich wichtig? 55 Ansprachen für die Demokratie

Die Serie 55 Voices for Democracy knüpft an die 55 BBC-Radioansprachen an, in denen sich Thomas Mann während der Kriegsjahre von seinem Haus in Kalifornien aus an Hörer in Deutschland, der Schweiz, Schweden, den besetzten Niederlanden und Tschechien wandte. Von 1940 bis November 1945 appellierte er monatlich an tausende Hörer, sich dem nationalsozialistischen Regime zu widersetzen und wurde so zur bedeutendsten deutschen Stimme im Exil.  In diesem Sinne senden 55 renommierte internationale Intellektuelle, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen vom Thomas Mann House aus Ansprachen, in denen sie ihre Ideen für die Erneuerung der Demokratie vorstellen. Zu den Teilnehmenden zählen die Politikwissenschaftler Francis Fukuyama und Helmut Anheier, Genderforscherin Karen Tongson, der Philosoph Rainer Forst, die Soziologinnen Ananya Roy und Jutta Allmendinger, der Germanist Jan Philipp Reemtsma, Historiker Timothy Snyder, sowie viele andere.

Die Serie wird präsentiert vom Thomas Mann House in Kooperation mit Deutschlandfunk, Los Angeles Review of Books und Süddeutsche Zeitung.

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30.07.2021

Jahrestagung der BAG K+R 2021 in Bonn: …kommt selten allein - Ein selbstkritischer Blick auf den Zusammenhang von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus

Jahrestagung der BAG K+R 2021 in Bonn

…kommt selten allein - Ein selbstkritischer Blick auf den Zusammenhang von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus


Freitag, 8. Oktober bis Samstag, 9. Oktober 2021 im CJD Bonn.


Rassismus, Antisemitismus und Sexismus – oft treten sie gemeinsam auf, werden aufgrund ähnlicher Überzeugungen vertreten und auch wer ihnen entgegentritt, muss sie gemeinsam in den Blick nehmen. Wie und warum sie zusammenhängen und wie wichtig ein intersektionaler Blick für das kirchliche und zivilgesellschaftliche Engagement ist – damit wollen wir uns beim diesjährigen Forum in Bonn beschäftigen.

Nach vielen Monaten der Pandemie, in denen wir ein Wiedersehen immer wieder aufschieben mussten, ist uns vor allem der Austausch vor Ort sehr wichtig. In Gesprächsformaten und Workshops werden zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, Gehörtes gemeinsam zu besprechen und um eigene Erfahrungen und Ideen zu ergänzen. Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust und den Kolonialverbrechen bis hin zu Fragen nach theologischer Rassismuskritik, neuen digitalen Formaten, Verschwörungserzählungen und zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten im Kampf gegen neue rechte Mischszenen – wir wollen uns aktuelle Entwicklungen anschauen und gleichsam Perspektiven für die Praxis eröffnen.

Zur Anmeldung

Veranstaltungsort

CJD Bonn Castell
Internationales Tagungs- und Gästehaus Bildungs- und Ausbildungszentrum
Graurheindorfer Str. 149
53117 Bonn

Veranstalter*innen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)
Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Evangelische Akademie zu Berlin
Arbeitskreis Christ*innen gegen Rechtsextremismus Dortmund
Evangelische Akademie im Rheinland
Evangelisches Forum Bonn
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW
RIO Rheinischer Dienst für Internationale Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland
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