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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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29.04.2022

"Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung" EKD veröffentlicht interdisziplinäre Studie zu Kirche und politischer Kultur

EKD-Studie: Kirche leistet wichtigen Beitrag für Demokratie und offene Gesellschaft

Wissenschaftliche Untersuchung hat den Zusammenhang von Kirche und politischer Kultur unter die Lupe genommen                                                                 

Kirchen sind eine Ressource für eine vielfältige, offene und vernetzte Gesellschaft. Dabei kommt insbesondere den Kirchengemeinden als möglicher Ort für demokratische Beteiligung und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse eine wichtige Rolle zu. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichten interdisziplinären Studie, mit der die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) den Zusammenhang zwischen Kirche und politischer Kultur untersuchen ließ.

„Die evangelische Kirche ist Teil der Gesellschaft. Politische und soziale Spannungen, die Deutschland durchziehen, prägen auch das Gespräch in der evangelischen Kirche. Deshalb besteht eine wichtige Aufgabe unserer Kirche darin, gute Gespräche darüber zu gestalten, worauf wir uns einigen sollten und wo wir uns abgrenzen müssten. Das ist ein wichtiger Beitrag der evangelischen Kirche zur demokratischen Kultur in Deutschland“, sagt der Kulturbeauftragte des Rates der EKD, Johann Hinrich Claussen bei der Vorstellung der Studie „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung“.

In der interdisziplinären Studie eines Forschungsverbundes wurde drei Jahre lang der Zusammenhang zwischen Kirchenmitgliedschaft, Religiosität, politischer Kultur und Vorurteilsstrukturen anhand dreier Teilprojekte aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Die Studie war von der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kirche und Rechtsextremismus" sowie der Synode der EKD initiiert und vom Rat gefördert worden und wurde durch das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD (SI) begleitet.

Zu den Details der Studie

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06.04.2022

Im Mai startet neue Fortbildung: Mutige Landschaften II "An Konflikten wachsen"

„Kirche stärkt Demokratie“ startet neue Fortbildungsreihe

Bewegte Zeiten sind konfliktreiche Zeiten. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit Herausforderungen kann neue Ideen und gemeinsame Aktionen kreieren. Und das ist in Zeiten knapper werdender Ressourcen und gesellschaftlicher Polarisierungen für das Zusammenleben in unseren Gemeinden wichtig. Doch Streiten will gelernt sein. Und, gemeinsam lernt es sich besser.

„Kirche stärkt Demokratie“ bietet interessierten Kirchenältesten und Ehrenamtlichen mit der Fortbildungsreihe „Mutige Landschaften – An Konflikten wachsen“ Raum und Methoden für konstruktive Konfliktbearbeitung. An drei Wochenenden werden lösungsorientierte Kommunikationsstrategien und Grundlagen des Konfliktmanagements vermittelt und neue Ideen für ein gutes Miteinander vor Ort entwickelt. 

Gestaltet und durchgeführt werden die Seminare von den MitarbeiterInnen von „Kirche stärkt Demokratie“ und ReferentInnen.


Zur Anmeldung bite bis 01.05.2022.

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14.03.2022

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde lädt die Katholische Akademie in Berlin am Donnerstag, dem 17. März 2022, um 19.00 Uhr zum Online-Gespräch ein:

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Der Patriarch Kyrill der Russisch Orthodoxen Kirche rechtfertigt Putins Angriff auf die Ukraine. Der Krieg habe „keine physische, sondern eine metaphysische Bedeutung“ und wende sich gegen die westliche Welt.  Die Orthodoxen Kirchen der Ukraine rufen dagegen zur Verteidigung des Vaterlandes auf. Und selbst Vertreter der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats gehen auf Distanz zu ihrem Patriarchen. Gleichzeitig entsendet Papst Franziskus zwei Kurienkardinäle als „Brückenbauer“ in die Ukraine. Nur einige Schlaglichter, die grundsätzliche Fragen aufwerfen: Welche Rolle spielen die Kirchen im Krieg in der Ukraine? Und welchen Einfluss haben sie?

Online Gespräch mit Regina Elsner (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin), Johannes Oeldemann (Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn) und Andrij Waskowycz (Caritas Ukraine, Kiew), moderiert von Gabriele Freitag (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin).

Sie können dem Zoom-Meeting hier oder telefonisch unter +49 69 3807 9884 beitreten.

Link: https://us06web.zoom.us/j/88138063045?pwd=OERZVFRnOUpvdFRka3Nua2NLaUFPUT09
Meeting-ID: 881 3806 3045
Kenncode: 111804

Sie können diesen Abend im Livestream auf YouTube verfolgen: https://youtu.be/J5ISlcVJ_Rg

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

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14.03.2022

INTERNATIONALE WOCHEN GEGEN RASSISMUS 2 0 2 2

"# HALTUNG ZEIGEN" / "VOM MUT, ÜBER DEN SCHATTEN ZU SPRINGEN"
PLAYBACKTHEATER BREMEN
19.03.2022 | 19:00 Uhr | Schwerin | Wichernsaal 

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2022 lädt das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Kooperation mit dem Patenschaftsbüro Schwerin  zur Theateraufführung mit dem Playback Theater Bremen zum Motto „Haltung zeigen“ und „Vom Mut, über den Schatten zu springen“ ein.

Was ist Playback Theater?

 Du erzählst. Wir spielen. Du schaust zu und erlebst. Wir erleben deine Geschichte alle gemeinsam auf unserer „Bühne“. 

Wo habe ich in meinem Alltag Rassismus erlebt? Mit Nachbar:innen, unter Kolleg:innen, in der Familie … . Wie bin ich damit umgegangen? Habe ich geschwiegen? Habe ich mich getraut, etwas zu sagen? Habe ich mich mit Verbündeten erfolgreich wehren können? Was hat das mit mir gemacht?

Alles, was Menschen erzählen, ist es wert, auf der Bühne gezeigt zu werden!

Playback Theater ist ein interaktives Theater, das als Kunst- und Kommunikationsform weltweit genutzt wird. Es ist eine besondere Art des Improvisationstheaters, bei dem Zuschauende den Stoff für die Szenen liefern: Einen Satz, ein Erlebnis, eine persönliche Geschichte. Wir als Schauspieler:innen bringen deine Themen, Erfahrungen, Träume und Anliegen spontan auf die Bühne und „spielen sie zurück“ (play back).

 

Mehr Infos unter: https://playbacktheater-bremen.de/

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11.03.2022

Aus aktuellem Anlass:

Kriegslied
Von Matthias Claudius


's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein!
Was sollt' ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?
Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?
Wenn tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?
Wenn Hunger, böse Seuch' und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehren krähten
Von einer Leich' herab?
Was hülf' mir Kron' und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein.

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09.03.2022

DAS NIKOLAIQUARTETT- 2. Abend 15.03.2022 Rostock

DAS NIKOLAIQUARTETT

Brennende Themen - Verschiedene Sichtweisen

15. März 2022, 19 Uhr in der Nikolaikirche Rostock

Thema: „Freiheit“

„REDEN HILFT..." sagen wir und laden Sie zu diesen Abenden ein.
Es werden jeweils vier Gäste auf dem Podium sitzen, die sich aus ihrer unterschiedlichen, mitunter auch kontroversen Sicht dem Thema stellen. Anschließend ist Zeit für das Publikum, Fragen zu stellen und Ansichten zu äußern. Gern können auch schon vorher Fragen per E-Mail eingereicht werden, ebenfalls unter diskussion@innenstadtgemeinde.de Jeder Abend wird mit einem Beitrag aus der Kultur eröffnet. 

PODIUMSGÄSTE:

Prof. Dr. Robert Fenge, Volkswirt am Lehrstuhl Finanzwissenschaft, Universität Rostock.

Prof. Dr. Jörn Lüdemann, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschafts- und

Medienrecht, Rechtstheorie und Rechtsökonomik, Universität Rostock

Anne Drescher, Landesbeauftragte in M-V für die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Pastor Martin Kühn, Gefängnisseelsorger in der JVA Waldeck

KULTURGAST:

Friederike Maria Nölting (Schauspielerin)

„Eine Frage der Perspektive“

Moderation: Renate Heusch-Lahl (Journalistin)

Anmeldung: diskussion@innenstadtgemeinde.de

Freie Plätze werden vor Beginn vergeben

Eine Veranstaltung der Ev. Innenstadtgemeinde in Kooperation mit der Universität Rostock

Es gelten die aktuellen Regeln der Corona-Landesverordnung


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09.03.2022

Mehr als ein Verdacht. Verwaltungsgericht gestattet Beobachtung der AfD

Was Beobachterinnen der AfD schon lange konstatieren, dass die "Alternative" für Deutschland ein Sammelbecken von Rechtsextremistinnen, RassistInnen und PutinversteherInnen ist, wurde gestern durch das Verwaltungsgericht Köln bestätigt. Dort hatte die AfD gegen die Einstufung  als "Verdachtsfall" des Bundesamtes für Verfassungsschutz und damit gegen eine nachrichtendienstliche Beobachtung geklagt. Auch wenn das Verfahren noch nicht ganz abgeschlossen ist, stellte das Gericht  verfassungsfeindliche Bestrebungen der "Alternative" fest.

Eine ausführliche Chronologie dieser Entwicklung haben die Rechereure des Volksverpetzers erstellt.

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09.03.2022

„Ich hör dann mal hin…“ Ein Versuch, Gräben zu überwinden: Kirche stärkt Demokratie“ lädt zum Online-Dialog ein

 „Ich hör dann mal hin…“ Ein Versuch, Gräben zu überwinden

„Kirche stärkt Demokratie“ lädt zum Online-Dialog ein

Die Corona-Krise und der Streit um ihre Eindämmung zerren an den Nerven. Inzwischen zerreißt es Familien, Kollegien, Freundschaften und Kirchengemeinden. Positionen stehen sich unversöhnlich gegenüber. Die Grenzen von Fakten, Desinformation und Verschwörungserzählungen scheinen dabei zu verschwimmen und ersetzen oft wissenschaftliche Expertisen. Und auch diese sind von Vorläufigkeit, Erkenntnisgewinnen, Irrtümern und einer oft verwirrenden Kommunikation geprägt. Misstrauen und Angst in die „falsche Ecke“ gestellt zu werden, verhindern zudem eine sachliche und faire Auseinandersetzung. 

Die Pandemie scheint uns allerdings nur ein Symptom für eine tiefe Verunsicherung und Orientierungssuche zu sein und drängt andere gesellschaftliche Fragen in die zweite Reihe. 

Mit dem Online-Angebot „Ich hör dann mal zu“ nimmt „Kirche stärkt Demokratie“ den Wunsch nach Austausch und konstrukiver Debatte auf, ohne dabei stehen zu bleiben. Das Format lädt ein, begleitet aufeinander zu hören und hinter die Fassade der eigenen und fremder Ängste und Unsicherheiten zu blicken. 

Termine: Dienstag, den  22. März und 5. April 2022 jeweils von 19:00 - 20:30 Uhr

Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Anmeldeschluss jeweils 2 Tage vor dem Termin. Sie bekommen von uns einen Link am Tag vorher zugesandt.


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03.03.2022

Kohle statt Jacken! Jetzt lieber Geld spenden für die Ukraine

Die Welle der Hilfsbereitschaft mit den Menschen in der Ukraine ist grandios. Inzwischen führen die vielen Sachspenden zu Engpässen in der Logistik. Deshalb rufen die Hilfsorganisationen zu Geldspenden auf und bis auf weiteres von Sachspenden abzusehen.

Spenden nehmen u.a. entgegen: 

SIC e.V Ukrainisch-Deutsches Kulturzentrum 

DE61 1001 0010 0844 5801 03  

"Spende Hilfe für Ukraine" 

Diakonie Polen
Spendenkonto:
Bank PEKAO S.A., I O/Warszawa
Pl. Bankowy 2, 00-950 Warszawa
Diakonia Kościoła Ewangelicko-Augsburskiego w RP
00-246 Warszawa, ul. Miodowa 21
PL 56 1240 1037 1978 0000 0693 1401 (EUR)
 PKOPPLPW


Diakonie-Katastrophenhilfe für die Ukraine
Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
oder Online spenden auf: www.diakionie-katastrophenhilfe.de

Flüchtingsrat M-V e.V. 

Bank für Sozialwirtschaft 

IBAN: DE12 1002 0500 0001 1943 02

Verwendungszweck: "Ukraine"

Unicef:

Bank für Sozialwirtschaft Köln

IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00

BIC BFSWDE33XXX

Stichwort: Ukraine Nothilfe

 Bündnis "Deutschland hilft"

IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine

Viele weitere Adressen gibt es auf dem Internetportal „Willkommen in M-V“:  z.B. Migrationsberatungsstellen, Jugendmigrationsdienste, die Kontakte zu den Integrationsbeauftragten, zu Ausländerbehörden und zu vielen weiteren Stellen.

Vielen Dank für euer Engagement!

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02.03.2022

Über Krieg und Frieden. Materialien zum Überfall auf die Ukraine

Zu Frieden und Friedenserziehung hat my relilab eine ganze Themenseite zusammengestellt mit Unterrichtsentwürfen für Grundschule und Sekundarstufe, Praxismaterialien, Medien, Lernorten, Internetportalen und Fachinformationen. 

Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zum Russland-Ukraine-Konflikt haben auch das
Pädagogisch-Theologisches Institut und das Referat Friedensbildung der Nordkirche zusammengestellt. 

Sie finden es hier als PDF

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