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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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20.07.2022

Filmreihe "Starke Stücke. Berührt und diskutiert" lädt landesweit zu 44 Kinoabenden in Kirchen ein

Zum 11. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ bewegende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Die beiden evangelischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern und ihre Partner laden ab Ende Juli landesweit zu insgesamt 44 Kinoabenden vor allem in Dorfkirchen und Pfarrscheunen ein.

Insgesamt 26 verschiedene deutschsprachige und internationale Filme sind von Ende Juli bis Mitte November an 42 verschiedenen Orten zu sehen. Die Bandbreite reicht von der Dokumentation „Wem gehört mein Dorf“ des deutschen Regisseurs Christoph Eder, über den Achtungserfolg „Niemand ist bei den Kälbern“ von Sabrina Sarabi, den finnischen Film „Eine Nacht in Helsinki“ von Mika Kaurismäki, der den Corona-Lockdown verarbeitet, bis zum mit Anthony Hopkins prominent besetzten Drama „The Father“ von Regisseur Florian Zeller. 

"Starke Stücke", dass maßgeblich aus Mitteln des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe" unterstützt wird, möchte, so der Projektleiter von "Kirche stärkt Demokratie", Karl-Georg Ohse, "mit den Kinoabenden Kultur und gesellschaftliches Leben in ländlichen Räumen fördern und Dorfkirchen als Erlebnis-Räume  erfahrbar werden lassen".

Start am 27. Juli: „Rosas Hochzeit“ in der Kunstkirche Eickelberg 

Zur Eröffnung der Filmreihe wird die spanische Komödie „Rosas Hochzeit “ am Mittwoch, 27. Juli in der Kunstkirche Eickelberg bei Bützow gezeigt. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Karen v. Blomberg vom Freundeskreis der Eickelberger Kunstkirche und ergänzt: „Bereits ab 19 Uhr sind Gäste zu einem Imbiss und Bier willkommen. Der Film, in der die überforderte Rosa mit 45 Jahren einen neuen Lebensabschnitt beginnen möchte und beschließt, sich selbst zu heiraten, beginnt um 20 Uhr. Anschließend kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“  Nach der Filmvorführung bitten die Veranstalter am Ende des Abends um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

"Starke Stücke" ist ein Kooperationsprojekt der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern mit  "Kirche stärkt Demokratie", "W.I.R. - Erfolg braucht Vielfalt" und FILMLAND MV.

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23.06.2022

9. Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“

 „Wenn Wölfe und Lämmer beieinander wohnen –  Was kann Demokratie heute? Auf der Suche nach Verantwortung, Teilhabe und einem versöhnlichen Miteinander.“

vom 22. bis 23. August 2022 in Hamburg, Christuskirche Wandsbek

Der Umgang mit Spannungen und die Lösung gesellschaftlicher Konflikte stehen im Mittelpunkt des 9. Forums „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“, zudem die AG „Kirche und Demokratie im Norden“ nach Hamburg-Wandsbek einlädt.

Nicht nur die Auseinandersetzungen in der Corona-Pandemie, auch der aktuelle Krieg in der Ukraine oder die Bewältigung der Klimakrise stellen Gesellschaft und Kirche vor die Frage, wie mit unterschiedlichen Interessen und ungerechten Strukturen umzugehen ist. Auf dem 9. Forum „Kirche und Rechtsextremismus“ werden die politische Kultur in Kirche und Gesellschaft und die Überwindung gesellschaftlicher Spaltungen thematisiert. Nathalie Eleyth von der Ruhruniversität Bochum wird die aktuellen gesellschaftlichen Spaltungen betrachten und dabei die Intersektionalität und die verschiedenen Formen von Diskriminierung in den Mittelpunkt stellen. Wie es um die politische Kultur im deutschen Protestantismus bestellt ist referiert Hilke Rebenstorf vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, die die Studie „Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung“ mitverantwortet hat. Der zweite Tag ist der praktischen Arbeit in Workshops vorbehalten. Zudem wird ein Bibliolog mit Frank Muchlinsky das Thema kreativ aufgreifen.

Anmeldung bis zum 10.08.2022 unter: https://kirche-demokratie.de/termine_anmeldung/

Zeit: Montag, der 22.08.2022, 13:00 Uhr bis Dienstag, 23.08.2022, 14:00 Uhr

Ort: Christuskirche Hamburg-Wandsbek, Gemeindehaus Schloßstr. 78

Übernachtung: B&B Hotel Hamburg-Wandsbek Brauhausstraße 24, 22041 Hamburg

Kosten: Kein TeilnehmerInnenbeitrag

Das Forum ist eine Veranstaltung der AG „Kirche und Demokratie im Norden". Es wird aus Mitteln der Nordkirche, des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie dem Europäischen Sozialfond gefördert.


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09.06.2022

"Mach (k)ein Theater!" Workshop Forumtheater im September in Greifswald

"Das Forumtheater ist die zentrale Methode im Theater der Unterdrückten, das Augusto Boal (Rio de Janeiro) entwickelt hat. Es ist eine Form des interaktiven Theaters, das zum Ziel hat, Theater für alle erreichbar zu machen – als Mittel des Dialogs und um die soziale Realität zu verändern." (wikipedia)

Wir laden Sie  vom 9. bis zum 11. September 2022 ein, diese kreative Methode kennenzulernen. Forumtheater eignet sich hervorrragend für die Arbeit mit Gruppen, um Unterdrückungsmechanismen und -Strukturen sichtbar werden zu lassen und Menschen in Bewegung zu bringen. Mit den Theaterpädagoginnen Elisa Ottersberg und Beate Reuter erleben Sie diese kraftvolle und inspirierende Form der Bearbeitung gesellschaftlicher Konflikte.

Zeit: Freitag, den 9.09. 2022, 16:00 Uhr bis Sonntag, den 11.09. 2022, 16:00 Uhr

Teilnahmegebühr: 100,00 € /ermäßigt 50,00 €. Sie erhalten eine Zahlungsaufforderung nach Ihrer Anmeldung

Anmeldeschluss: 01.09. 2022 hier

Teilnahmebedingungen: Lust am Theaterspielen; Alter über 16 Jahre. Es stehen 15 Einzelzimmer und 8 Doppelzimmer zur Verfügung.

Leitung: Elisa Ottersberg / Beate Reuter und das Team von "Kirche stärkt Demokratie"

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29.04.2022

"Zwischen Nächstenliebe und Abgrenzung"

Online-Abendveranstaltung zur EKD-Verbundstudie Donnerstag, 7. Juli 2022, 16:00-18:45 Uhr     

Wie stark sind Rassismus, Antisemitismus und Sexismus unter Mitgliedern der Evangelischen Kirche verbreitet? Wie werden politische Konflikte zu diesen Themen in Gemeinden verhandelt? Und wie sehen wichtige rechtschristliche Narrative aus?

In einer Online-Veranstaltung am 7. Juli 2022 will sich die BAG K+R genauer mit dem qualitativen Teil der Studie beschäftigen. Prof. Dr. Claudia Schulz und ihr Team untersuchten vier evangelische Kirchengemeinden in ganz Deutschland, die sich auf sowohl städtische als auch ländliche Räume und sowohl west- als auch ostdeutsche Regionen verteilen. Claudia Schulz, die diesen Teil der Gesamtstudie leitete, wird die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer Forschung vorstellen.                                                          

In der interdisziplinären Studie eines Forschungsverbundes wurde drei Jahre lang der Zusammenhang zwischen Kirchenmitgliedschaft, Religiosität, politischer Kultur und Vorurteilsstrukturen anhand dreier Teilprojekte aus verschiedenen sozialwissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Die Studie war von der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kirche und Rechtsextremismus" sowie der Synode der EKD initiiert und vom Rat gefördert worden und wurde durch das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD (SI) begleitet.

Anmeldung unter https://bagkr.de/anmeldung-ekd-studie bis zum 6.7.2022.
Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung per Email.

Zu den Details der Studie

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06.04.2022

Neue Fortbildungsreihe: Mutige Landschaften II "An Konflikten wachsen"

„Kirche stärkt Demokratie“ hat neue Fortbildungsreihe aufgelegt

Bewegte Zeiten sind konfliktreiche Zeiten. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit Herausforderungen kann neue Ideen und gemeinsame Aktionen kreieren. Und das ist in Zeiten knapper werdender Ressourcen und gesellschaftlicher Polarisierungen für das Zusammenleben in unseren Gemeinden wichtig. Doch Streiten will gelernt sein. Und, gemeinsam lernt es sich besser.

„Kirche stärkt Demokratie“ bietet interessierten Kirchenältesten und Ehrenamtlichen mit der Fortbildungsreihe „Mutige Landschaften – An Konflikten wachsen“ Raum und Methoden für konstruktive Konfliktbearbeitung. An drei Wochenenden werden lösungsorientierte Kommunikationsstrategien und Grundlagen des Konfliktmanagements vermittelt und neue Ideen für ein gutes Miteinander vor Ort entwickelt. 

Gestaltet und durchgeführt werden die Seminare von den MitarbeiterInnen von „Kirche stärkt Demokratie“ und ReferentInnen.


Zur Anmeldung bite bis 01.05.2022.

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14.03.2022

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde lädt die Katholische Akademie in Berlin am Donnerstag, dem 17. März 2022, um 19.00 Uhr zum Online-Gespräch ein:

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Der Patriarch Kyrill der Russisch Orthodoxen Kirche rechtfertigt Putins Angriff auf die Ukraine. Der Krieg habe „keine physische, sondern eine metaphysische Bedeutung“ und wende sich gegen die westliche Welt.  Die Orthodoxen Kirchen der Ukraine rufen dagegen zur Verteidigung des Vaterlandes auf. Und selbst Vertreter der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats gehen auf Distanz zu ihrem Patriarchen. Gleichzeitig entsendet Papst Franziskus zwei Kurienkardinäle als „Brückenbauer“ in die Ukraine. Nur einige Schlaglichter, die grundsätzliche Fragen aufwerfen: Welche Rolle spielen die Kirchen im Krieg in der Ukraine? Und welchen Einfluss haben sie?

Online Gespräch mit Regina Elsner (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin), Johannes Oeldemann (Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn) und Andrij Waskowycz (Caritas Ukraine, Kiew), moderiert von Gabriele Freitag (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin).

Sie können dem Zoom-Meeting hier oder telefonisch unter +49 69 3807 9884 beitreten.

Link: https://us06web.zoom.us/j/88138063045?pwd=OERZVFRnOUpvdFRka3Nua2NLaUFPUT09
Meeting-ID: 881 3806 3045
Kenncode: 111804

Sie können diesen Abend im Livestream auf YouTube verfolgen: https://youtu.be/J5ISlcVJ_Rg

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

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11.03.2022

Aus aktuellem Anlass:

Kriegslied
Von Matthias Claudius


's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein!
Was sollt' ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?
Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?
Wenn tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?
Wenn Hunger, böse Seuch' und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehren krähten
Von einer Leich' herab?
Was hülf' mir Kron' und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein.

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03.03.2022

Kohle statt Jacken! Jetzt lieber Geld spenden für die Ukraine

Die Welle der Hilfsbereitschaft mit den Menschen in der Ukraine ist grandios. Inzwischen führen die vielen Sachspenden zu Engpässen in der Logistik. Deshalb rufen die Hilfsorganisationen zu Geldspenden auf und bis auf weiteres von Sachspenden abzusehen.

Spenden nehmen u.a. entgegen: 

SIC e.V Ukrainisch-Deutsches Kulturzentrum 

DE61 1001 0010 0844 5801 03  

"Spende Hilfe für Ukraine" 

Diakonie Polen
Spendenkonto:
Bank PEKAO S.A., I O/Warszawa
Pl. Bankowy 2, 00-950 Warszawa
Diakonia Kościoła Ewangelicko-Augsburskiego w RP
00-246 Warszawa, ul. Miodowa 21
PL 56 1240 1037 1978 0000 0693 1401 (EUR)
 PKOPPLPW


Diakonie-Katastrophenhilfe für die Ukraine
Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
oder Online spenden auf: www.diakionie-katastrophenhilfe.de

Flüchtingsrat M-V e.V. 

Bank für Sozialwirtschaft 

IBAN: DE12 1002 0500 0001 1943 02

Verwendungszweck: "Ukraine"

Unicef:

Bank für Sozialwirtschaft Köln

IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00

BIC BFSWDE33XXX

Stichwort: Ukraine Nothilfe

 Bündnis "Deutschland hilft"

IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine

Viele weitere Adressen gibt es auf dem Internetportal „Willkommen in M-V“:  z.B. Migrationsberatungsstellen, Jugendmigrationsdienste, die Kontakte zu den Integrationsbeauftragten, zu Ausländerbehörden und zu vielen weiteren Stellen.

Vielen Dank für euer Engagement!

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02.03.2022

Über Krieg und Frieden. Materialien zum Überfall auf die Ukraine

Zu Frieden und Friedenserziehung hat my relilab eine ganze Themenseite zusammengestellt mit Unterrichtsentwürfen für Grundschule und Sekundarstufe, Praxismaterialien, Medien, Lernorten, Internetportalen und Fachinformationen. 

Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zum Russland-Ukraine-Konflikt haben auch das
Pädagogisch-Theologisches Institut und das Referat Friedensbildung der Nordkirche zusammengestellt. 

Sie finden es hier als PDF

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01.03.2022

Stellungnahme des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik (NNF) zur aktuellen Situation in der Ukraine

Stellungnahme des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik (NNF) zur aktuellen Situation am 24./ 25. Februar 2022


Wir hörten die Berichte der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) über die Verstöße gegen den Waffenstillstand in den Regionen Luhansk und Donezk und seit dem 24. Februar 2022 in der gesamten Ukraine.
Wir nahmen die Bedrohung wahr, die aus der Geschichtsdeutung des Konflikts der russischen Seite vom 21. Februar 2022 spricht und beobachten die diplomatischen Anstrengungen europäischer und amerikanischer Regierungen sowie internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen (UN).
Die aktuellen militärischen Aktionen der russischen Truppen in der Ukraine machen uns wütend und traurig. Wir sind entrüstet und zutiefst beunruhigt, dass die Gespräche unterbrochen sind und bisher kein gewaltfreier Weg zur Lösung dieses Konflikts gefunden wurde.
Das NNF hat sich bei den Fachtagungen 2016 und 2018 mit der Konfliktsituation in der Ukraine befasst und dazu gearbeitet, wie dieser Konflikt aus der Perspektive "Zivile Konfliktbearbeitung" beziehungsweise "Friedenslogik" im friedenspädagogischen Kontext bearbeitet werden kann.
Die jetzigen militärischen Interventionen Russlands ereignen sich während der laufenden Fachtagung des NNF 2022 mit dem Titel „Doing Peace“. Es bestärkt uns einmal mehr darin, weiter alles dafür tun, uns mit kreativen und lebendigen Antworten für konstruktive und gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen.
Die Rede von Dr. Mbugua Martin Kimani, dem Botschafter Kenias bei der UN, im Sicherheitsrat der UN am 21. Februar 2022 und sein Blick auf den Konflikt sprechen unsere Sprache: "Stattdessen einigten wir uns (der heutige Staat Kenia, Anm. d. Red.), die Grenzen so zu belassen, wie wir sie erbten – aber kontinentweite politische, ökonomische und rechtliche Integration zu verfolgen. Statt Nationen zu bilden, die rückwärts in die Geschichte blicken mit einer gefährlichen Nostalgie, entschieden wir uns für den Blick nach vorn in eine Größe (im Sinne von: Weitherzigkeit, Anm. d. Red.), die keine unserer vielen Nationen und Völker je gekannt hat." (https://taz.de/UN-Rede-zu-Russland-Ukraine-Konflikt/!5833849/)
In diesem Sinne appellieren wir an und bitten nachdrücklich alle beteiligten Parteien sowie alle, die überlegen, militärisch zu reagieren, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und gemeinsam für einen friedlichen Weg einzutreten.
Wir denken jetzt gerade besonders an die Partner:innen unserer Netzwerksmitglieder in der Ukraine.

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