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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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12.08.2020

Online-Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ 25. August 2020, 16.00 bis 18.00 Uhr SPRACHE.MACHT.KRISE – Sich verstehen in Zeiten von Corona

Eigentlich hatten wir ein zweitägiges analoges Forum in Güstrow geplant. Aber in diesem Jahr ist Vieles anders. Am 25. August 2020 wird Klaus- Dieter Kaiser (Akademie der Nordkirche) ein Gespräch mit der renommierten Literaturwissenschaftlerin Marina Münkler zum Thema: "Sprache.Macht.Krise - Sich verstehen in Zeiten von Corona" führen. Dazu sind Sie online eingeladen und können aktiv daran teilnehmen.

SPRACHE.MACHT.KRISE: Mit diesen drei Begriffen wird ein weites Feld der Kommunikation unter den derzeitigen Folgen der Pandemie umschrieben.

Kommunikation braucht Sprache, genauer gesagt lebt vom Verstehen der verschiedenen Sprachen, mit denen wir uns die Welt erklären und nach Orientierung suchen. Da gibt es die Sprachen der Wissenschaften mit ihrer eigenen Logik. In großem Maße bestimmen sie die gegenwärtigen Debatten. Thesen werden aufgestellt und überprüft. Erkenntnisgewinn, Lernen und Vorläufigkeit prägen sie. Dann gibt es die Sprache der Politik. Hier geht es um Entscheidungen und um rechtliche Klarheit. Und nicht zuletzt die Sprachen der Weltanschauungen und Religionen. Hier geht es um Überzeugungen und Beheimatung.

Kommunikation hat auch immer mit Macht zu tun. Poltische Entscheidungsmacht und Deutungsmacht bis hin zu Verschwörungstheorien bestimmen die aktuellen Debatten. Die Grundwerte und Grundrechte, die wir alle miteinander teilen, müssen angesichts der Pandemie-Herausforderungen immer wieder neu ausgehandelt werden. Risikoabwägungen sind gefragt.

Damit wir in der Krise gemeinsam bestehen können ist „Krisenkommunikation“ notwendig. Meinungsfreiheit und Teilhabe am öffentlichen Diskurs praktizieren bedeutet, die Menschen, die anders denken, nicht abzuwerten. Gegen Hass und Hetze gilt es Stellung zu beziehen  und Filterblasen sowie sich nur selbst bestätigende Echokammern sind zu überwinden.

Es geht darum, sich selbst und, im Gespräch mit anderen, die Anderen zu verstehen. Gerade dann, wenn das Agieren im öffentlichen Raum eingeschränkt ist.

Klaus-Dieter Kaiser

Lassen Sie sich zu einem Gespräch zwischen Klaus-Dieter Kaiser und Prof. Dr. Marina Münkler einladen!

Prof. Dr. Marina Münkler ist Literaturwissenschaftlerin an der TU Dresden und stellvertretende Sprecherin des Sonderforschungsbereiches "Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung". In den letzten Jahren hat sie sich mehrfach zu Fragen der Kommunikation und des Verstehens in gesellschaftspolitischen Diskursen Stellung bezogen und publiziert.

Klaus-Dieter Kaiser ist Theologe und Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche.

Organisatorische Hinweise: 

Zeit: Dienstag, 25. August 2020, 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Anmeldung bis zum 23.08.2020

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns den Zugangslink am 24.08.2020 zugesandt.

 Das Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ ist eine Veranstaltung von:

  •  Evangelische Akademie der Nordkirche mit ihren Regionalzentren für demokratische Kultur 
  • „Kirche stärkt Demokratie“ im Sprengel Mecklenburg-Pommern, 
  • Beauftragter Kirche und Rechtsextremismus, Lübeck-Lauenburg
  • Arbeitsstelle Ökumene- Menschenrechte-Flucht- Friedensbildung
  • Gedenkstätte Lutherkirche Lübeck

in Kooperation mit  heldenrat* GmbH Hamburg, unterstützt durch das Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe", den ESF MV, und die Nordkirche.

Zum Vormerken: 2021 planen wir wieder ein Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden. Es soll vom 25.-26.08.2021 in Güstrow stattfinden.

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09.07.2020

Sommerzeit

Auch in diesem Jahr wird der Sommer stattfinden. Aber er wird für viele von uns anders als gedacht. Eine Verschnaufpause können wir alle gut gebrauchen!

Das Team von "Kirche stärkt Demokratie" gönnt sich eine kleine Auszeit und ist ab August wieder für Sie da.

Damit Ihnen und uns die Zeit nicht lang wird, haben wir mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung einige Anregungen zusammengestellt:

  • Ein aktuelles Projekt, u.a. getragen von arte, fordert "Es wird Zeit!“ und will wissen: „Wie sah die Welt vor uns aus, wie wird die Welt nach uns aussehen? Und was möchtet ihr dazwischen gestalten?“ Auch unsere Projekte werden ganz direkt oder mittelbar immer wieder vor die Frage gestellt werden: „In welcher Gesellschaft wollen wir leben? (Und wie kommen wir da hin…?)“  Mehr als 230.000 Menschen haben bereits mitgemacht…  Interessant ist dabei die länderspezifische Auswertungsstatistik. Also einfach mal ausprobieren!  

  • Neuer Podcast: "Rechtsextreme Rückzugsräume" – Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung zu Reichsbürgern, völkischen Siedlern, Imageboards und Co.  Die bpb hat einen Podcast zu "Rechtsextremen Rückzugsräumen" veröffentlicht, der in zwölf Folgen unterschiedliche Absetzungstendenzen in einzelnen Teilen der Szene, etwa unter Reichsbürgern, völkischen Siedlern, rechtsextremen Preppern oder im digitalen Raum beleuchtet. Völkische Siedler kaufen alte Bauernhöfe und wollen "naturverbunden" leben während Reichsbürger die Legitimität der Bundesrepublik anzweifeln und ihre Staatsbürgerschaft aufkündigen. Gleichzeitig bereiten sich rechtsextreme "Prepper" schon heute auf die Apokalypse von morgen vor und im Netz finden sich Gleichgesinnte in Foren zusammen, um gemeinsam Hass zu säen. Der Podcast ist sowohl auf www.bpb.de/podcastrex2020 als auch Spotify kostenlos verfügbar.

  •    Buchtipp: "Die Umdeutung der Demokratie – Politische Partizipation in Ost- und Westdeutschland"   

Demokratie lebt von Partizipation.    Doch wie steht es um die politische Beteiligung hierzulande? Das Buch fragt nach den Ausmaßen, den Motiven, den Unterschieden und den Veränderungstrends politischer Partizipation in Ost- und Westdeutschland und formuliert Anforderungen an gelingende Partizipation. Hier bestellbar:      

  • Abdelkratie – Neue Folgen

Abdelkarim heißt Sie herzlich willkommen in der Abdelkratie! „Deutsche Demokratie so abfeiern, als wär's die Demokratie eines Landes, das ich sehr geil finde? Kein Problem." Gut zum selbst anschauen und Schmunzeln oder zum Weiterverteilen im eigenen Projekt.    Ob „Meinungsfreiheit“ oder „Volk“, Abdelkarim klärt auf – in unter acht Minuten.
 

  • Digital Social Summit 2020 Mitschnitte 

Die Mitschnitte des diesjährigen „Community-Treffens“ sind jetzt frei zugänglich und kostenfrei auf der Konferenzseite abrufbar. Alle, die an den Veranstaltungstagen einen Beitrag verpasst haben sollten oder eine Session noch einmal ansehen möchten, können jetzt die 16 Sessions, die Keynotes von Valerie Mocker und Marina Weisband, eine Vielzahl an Interviews, 11 Short bites sowie den Podcast nachträglich anschauen. Dabei geht es nicht nur um Themen wie die Stärkung der Zivilgesellschaft oder    „Digitales Leben auf dem Land“, sondern auch um das Online-Veranstaltungsformat an sich und    Sessions zu „Erste Hilfe – Online Moderation“. Schaut einfach mal rein.  

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09.07.2020

Tiefe Traurigkeit für einen großen Versöhner. Zum Tod von Landerabbiner William Wolff

Jedes Jahr im November kam er nach Schwerin. Klein aber nicht unscheinbar, immer freundlich mit großem schwarzem Hut, meistens mit einer Plastiktasche in der Hand und mindestens einer Zeitung unter dem Arm. Hut, Tasche und Zeitung standen exemplarisch für das Leben von William Wolff, der 93-jährig am 8. Juli 2020 in London gestorben ist. 

Dem langjährigen Landesrabbiner für Mecklenburg-Vorpommern war, im Gegesatz zu vielen jüdischen Mitbürger*innen rechtzeitig die Flucht aus Deutschland der 1930-iger Jahre geglückt. Rechtzeitig war er mit seinen Eltern aus Nazideutschland über Amsterdam nach London emigriert. In England fand er eine neue Heimat, wurde Journalist und fand erst spät zur Theologie. Er war ein Wortoptimist, immer auf Versöhnung und Verständigung ausgerichtet war. Seine Ansprachen auf den Gedenkstunden für das Novemberprogrom von 1938 oder auf der Demenstration 2016 in Demmin waren getragen von der Hoffnung auf ein solidarisches und tolerantes Zusammenleben. Bevor er Kritik äußerte suchte er das Positive, das Konstruktive, das Verbindende, nicht das Trennende.

Zugleich war er auch ein Mann zwischen den Welten. Ständig auf Reisen, zwischen London, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Er brachte ein bisschen britischen Flair und Humor in das beschauliche Schwerin. Der Film "Rabbi Wolff", der auch diesem Jahr in der Reihe "Starke Stücke" zu sehen ist, zeigt sehr eindrucksvoll, dass er auch ein Mann von Welt war, der die Welt liebte und wußte, das Leben zu genießen. Der auf der Pferderennbahn genauso zu Hause war wie in der Synagoge.

Am Freitag, 10. Juli wird es um 15 Uhr auf dem Schweriner Schlachtermarkt eine Trauerfeier geben.

Wir werden William Wolff sehr vermissen, seinen Humor, seine Weisheit, seine Zugewandtheit. Shalom!

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30.06.2020

ONLINE-Seminar: Extreme Rechte und Corona – Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete und andere Minderheiten im Zuge der Corona-Pandemie

11. August 2020, 14:00 - 17:00 Uhr                         

Extreme Rechte und Corona – Rassismus und Hetze gegen Geflüchtete und andere Minderheiten im Zuge der Corona-Pandemie     

Minderheiten und als „Andere“ markierte Menschen werden oft für unerklärliche und bedrohliche gesellschaftliche Entwicklungen, Krisen, Krankheiten und Pandemien verantwortlich gemacht. Auch in der Covid-19-Pandemie versuchten in Deutschland sofort extrem rechte und neurechte Akteur*innen, die Krise zu nutzen und für die Verbreitung von Rassismus zu instrumentalisieren. Sie hetzten gegen Minderheiten mit der Behauptung, Geflüchtete und Migrant*innen seien angeblich eine Gefahr als Überträger*innen des Corona-Virus.

In diesem Online-Seminar wollen wir uns:

  • die rassistischen Zuschreibungen und Erzählungen,
  • den aktuellen Stand der Debatten und Deutungskämpfe gemeinsam ansehen,
  • die rechten Diskurse um die Corona-Pandemie erkennen und einschätzen lernen,
  • aber auch einen gemeinsamen Blick in die Geschichte von Rassismus und Diskriminierung angesichts von Krisen und Krankheiten werfen.

Abschließend wollen wir einen, vor allem für die kirchliche und kirchlich getragene Arbeit mit Geflüchteten, umsichtigen und engagierten Umgang mit rechten Narrativen in der Corona-Zeit erarbeiten.

ANMELDUNG

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Wir bitten Sie daher sich über das Anmeldeformular zu registrieren. Die Zugangsdaten zum Online-Seminar werden zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn verschickt. Für das Seminar nutzen wir die Videokonferenz-Software Zoom. Alternativ ist auch eine Teilnahme per Telefon möglich. Zum Programm geht es HIER.

Dieses Seminar veranstaltet "Kirche stärkt Demokratie" gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft "Kirche und Rechtsextremismus". Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und durch das Bundesministerium des Inneren im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.

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10.06.2020

#glaubnichtalles: Erfolgreich entschwört!

Zehntausende Menschen verfolgten am 15. Mai auf verschiedenen Plattformen den digitalen Aktionstag der Amadeu Antonio Stiftung gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Der dazugehörige Hashtag #glaubnichtalles wurde munter verbreitet und verweilte bis zum Ende des Tages in den Trends der sozialen Netzwerken. Besonders ein DIY-Entschwörungsgenerator ließ die Herzen aller Entschwörungs-Freund*innen höher schlagen. Mit wenigen Klicks lassen sich mit ihm die absurdesten “Verschwörungserzählungen” erfinden.
Der Aktionstag gegen Verschwörungsmythen war nur der Auftakt zu den nun folgenden Aktionswochen gegen Verschwörungsmythen und Antisemitismus. Auch die BAG K+R war Teil der Aktionswochen mit einem Webinar mit dem Titel „Gefährliches Erbe – Geschichte und Gegenwart von christlichem Antijudaismus und Antisemitismus“. In den kommenden Wochen soll weiter in verschiedenen Formaten über Verschwörungsmythen im Kontext der Corona-Pandemie und rechtsterroristischer Anschläge wie in Halle und Hanau diskutiert und gemeinsam überlegt werden, was Solidarität gegen Antisemitismus und Rassismus in diesen Zeiten bedeuten kann.

Links & Downloads 
Zum Entschwörungsgenerator
Zum Programm der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus
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10.06.2020

Mit Abstand die besten Filme in unseren Dorfkirchen 2020

Unsere Kirchen-Kino-Reihe „STARKE STÜCKE. Berührt und diskutiert“ kommt zum 9. Mal in die mecklenburgischen und pommerschen Dorfkirchen. Gemeinsam mit dem Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Mecklenburg, dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, der Landesinitiative „Wir. Erfolg braucht Vielfalt“ und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH  lädt  „Kirche stärkt Demokratie“ ein, emotional berührende und kontroverse Filme gemeinsam zu sehen und darüber ins Gespräch zu kommen. An 43 Abenden werden, vor allem in alten Dorfkirchen Filme gezeigt, die uns und unsere Gesellschaft bewegen. Die Filme sollen sowohl unterhalten als auch einladen, eigene Positionen zu überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten. 

Die Kinoveranstaltungen im Überblick

 Polnische Ostern                                       Kirche Lärz, 4. August, 20.00 Uhr 

 Das weiße Band                                        Kirche Lüdershagen, 5. August, 20.00 Uhr

 Manchester by the Sea                              Kirche Kastorf, 6. August, 20.00 Uhr 

 Einsam Zweisam                                       Kirche Klütz, 7.August, 20.00 Uhr 

 Maria Magdalena                                      Kapele Jagetzow, 11. August, 20.00 Uhr 

 La Vérité – Leben und lügen lassen         Kirche Helpt, 12. August, 20.00 Uhr 

 Familienbande                                          Kirche Neverin, 13. August, 19.30 Uhr 

 Sorry we missed you                                Kirche Bibow, 14. August, 19.30 Uhr 

 Und der Zukunft zugewandt                     Kirche Dargitz, 18. August, 19.00 Uhr 

 Einsam Zweisam                                      Kirche Dreveskirchen, 19. August, 19.30 Uhr 

 Und der Zukunft zugewandt                     Kapelle Alt Pansow, 20. August, 19.30 Uhr 

 Einsam Zweisam                               Pfarrscheune Wattmannshagen, 21.08., 19.30 Uhr 

 Die Todesautomatik                                  Kirche Gadebusch, 26. August, 19.30 Uhr 

Another Year                                              Kirche Zarnekow, 27. August, 19.30 Uhr 

Wie im Himmel                                          Kirche Schwarz, 28. August, 19.30 Uhr 

Gundermann                                             Kirche Daberkow, 2. September, 19.30 Uhr 

Tel Aviv on fire                                      Kirche Groß Nemerow, 3. 09, 19.30 Uhr 

Lara                                                      Pfarrscheune Wattmanshagen, 4. 09., 19.30 Uhr 

Madame Mallory und der Duft von Curry      Kirche Groß Bünzow, 9. 09., 19.30 Uhr 

Green Book                                               Kirche Körchow, 10. September, 19.00 Uhr 

In Zeiten des abnehmenden Lichts           Kirche Siggelkow, 11. September, 19.00 Uhr 

Another Year                                             Kirche Neuenkirchen, 16. 09., 19.00 Uhr 

Lara                                                           Kirche Friedrichshagen, 17. 09., 19.00 Uhr 

Green Book                                               Kirche Bibow, 18. September, 19.00 Uhr 

Wieviel Erde braucht der Mensch             Kirche Gadebusch, 23. September, 19.00 Uhr 

Lara                                                           Kirche Schaprode, 24. September, 19.00 Uhr 

Und der Zukunft zugewandt                      Pfarrkirche Dargun, 25. 09., 19.00 Uhr 

EL 0livio – Der Olivenbaum                       Kirche Kavelstorf, 30. September, 19.00 Uhr 

Ein Lied in Gottes Ohr                               Kirche Iven, 1. Oktober, 19.00 Uhr 

Styx                                                           Kirche Kasnevitz, 2. Oktober, 19.00 Uhr 

Der unverhoffte Charme des Geldes         Kirche Rosenow, 14. Oktober, 19.00 Uhr 

Wer hat eigentlich die Liebe erfunden       Kirche Uelitz, 15. Oktober, 19.00 Uhr 

Rabbi Wolf                                                 Kirche Horst, 16. Oktober, 19.00 Uhr 

Madame Mallory und der Duft von Curry      Kirche Groß Teetzleben, 21. 10., 19.00 Uhr 

Stilles Land                                           Altes Pfarrhaus Groß Bisdorf, 22. 10., 19.00 Uhr 

EL 0livio – Der Olivenbaum                          Kirche Kladow, 23. Oktober, 19.00 Uhr 

Am Ende kommen Touristen                        Pfarrscheune Sülstorf, 29. 10., 19.00 Uhr 

Green Book                                                  Kirche Herrnburg, 4. November, 19.00 Uhr 

Der Leuchtturm                                            Kirche Uelitz, 5. November, 19.00 Uhr 

La Vérité – Leben und lügen lassen             Kirchturm Warsow, 6. November, 19.00 Uhr 

 

Mehr Informationen im Internetportal www.kirche-mv.de/Filmreihe-Starke-Stuecke.html

 

Einlass ist eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn. 

Im  Anschluss an den Film findet ein moderiertes Gespräch statt.

Anstelle eines Eintrittsgeldes wird um eine Spende zur Deckung der Kosten gebeten. 

Das Platzangebot kann auflagenbedingt begrenzt sein. Die Ausgabe von Getränken und Essen unterliegen den aktuellen Vorgaben.

Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Hinweise in den Kirchen zu den hygienischen Anforderungen und dem erforderlichen Mindestabstand.


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27.05.2020

Vernunft in der Krise. Neue Handreichung zu Verschwörungstheorien in der Corona-krise

Warum flüchten manche Menschen in Verschwörungsideologien? Was können wir dann tun? Und was sagen wir Opa Dieter, wenn er wieder mit der Aussage kommt, die Pandemie sei doch auch nicht schlimmer als eine Grippe? Alle Antworten finden sich in der kleinen Broschüre „Wissen, was wirklich gespielt wird…: Vernunft in der Krise“ des Projektes „No World Order“. 

Die Handreichung „Wissen…“, die von der Amadeo-Antonio-Stiftung heraussgegeben wurde, möchte einen Beitrag dazu leisten, Verschwörungsideologien zu erkennen und ihnen gegenüber handlungsfähig zu bleiben. Zudem möchte sie dabei helfen, sich von wechselnden Informationen und Maßnahmen nicht entmutigen zu lassen. Sie möchte nachvollziehbar machen, dass eine globale Pandemie eine wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Herausforderung darstellt, die auch Irr- und Umwege beinhaltet. Wenig ist sicher in diesen Zeiten, denn der beste Weg zur Bewältigung der Krise, muss erst noch gefunden werden. Wir können dazu beitragen, indem wir gemeinsam daran arbeiten, dass Vernunft und Solidarität keine Opfer der Krise werden.

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19.05.2020

"Mutige Landschaften" Die Fortbildungsreihe für Menschen, die sich engagieren

Sie möchten, dass sich etwas ändert: in Ihrem Ort, in Ihrer Kirche, in der Gesellschaft? Sie wollen mitdenken, mitreden und anpacken, aber Sie wissen nicht (immer) wie?

„Kirche stärkt Demokratie“ bietet Ihnen 5 kostenfreie Seminare und eine Bildungsfahrt nach Taizé, um Sie in Ihrem Engagement zu stärken. Werden Sie "MutmacherIn" und nutzen Sie Raum, Zeit und den gemeinsamen Austausch, um Ihr Handeln für Kirche und Gesellschaft zu reflektieren und zu erweitern.

Gemeinsam lernen Sie Moderations- und Kommunikationstechniken, Methoden und Ansätze zur Entwicklung Ihrer Gemeinde und Grundlagen des Projektmanagements kennen. Diskutieren Sie aktuelle gesellschaftliche Fragen mit anderen spannenden Menschen und entwickeln Sie neue Ideen für ein gutes Miteinander vor Ort.

Durch die Seminare begleiten Sie die Thorid Garbe und Karl-georg Ohse von „Kirche stärkt Demokratie“ und Kristina Nauditt und Gerd Wermeskirch vom ARGO-Team Berlin


Themen, Zeiten und Orte:

Modul 1: „Mir reicht’s!“ Was treibt mich an, was ist mein Ziel?

19. – 21. Juni 2020,  MaJuWi Greifswald-Wieck 

Modul 2: „Was glaubst denn du?“ Gemeinde und Glaube als Ort meines Handelns

11./12. /13. September 2020,  Edith-Stein-Haus Parchim (vorbehaltlich der Lockerung der Kontaktsperren)

Bildungsfahrt: "Spiritualität als Quelle solidarischen Handelns entdecken"

03. – 11. Oktober 2020, Communauté Taizé 

Modul 3: „Wir haben es satt?!“ Mein Ort als sozialer Raum und Netzwerk

22./23. Januar 2021, Jugendbildungsstätte Pfarrhaus Damm bei Parchim

Modul 4: „Wir können auch anders.“ Mein Projekt entwickeln

19./20. März 2021, Gutshaus Linstow

Modul 5: „Da geht noch was!“ Widerstände auflösen und durchstarten

4./5. Juni 2021, Familienferiendorf Boltenhagen

Organisatorisches: Das Mindestalter für die Teilnahme ist 18 Jahre. Eine Kirchenmitgliedschaft wird nicht vorausgesetzt. Damit Sie und die Gruppe gut miteinander lernen und zusammenwachsen, wünschen wir uns eine Teilnahme an 4 Modulen. Für jedes Modul melden Sie sich bitte separat an.

Die Seminare beginnen in der Regel Freitags um 16:00 Uhr und enden Sonnabends um 16:00 Uhr. Das Auftaktseminar geht bis Sonntag, 14:00 Uhr

Hinweis: Angesichts der Corvid-19 Maßnahmen kann es zu kurzfristigen Absagen bzw. Verschiebungen kommen. Für ausgefallene Seminare werden keine Kosten erstattet.

Kosten: Den Teilnehmer*innen enstehen keine Seminarkosten. Fahrkosten werden nicht erstattet. Für die Bildungsfahrt wird ein TN-Beitrag erhoben.

Die Fortbildung wird durch das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, den Europäischen Sozialfond (ESF) und die Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern gefördert.

Inhaltliche Konzeption & Gestaltung: ARGO-Team Berlin und "Kirche stärkt Demokratie"



Zur Anmeldung

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19.05.2020

"Stift & Schere" Ausstellungseröffnung: 30. Mai, 11 Uhr

Am 30. Mai gegen 11 Uhr öffnet die Vereinigung Kirchturm Mirow e.V die Tür zur Johanniterkirche.  

 Keine Vernissage aber Anschauen der Blätter von Gaby Klier und unserem Multiplikator Gerhard Schneider und in Distanz ein Gespräch mit den Ausstellenden ist möglich. Von Umarmungen sollte abgesehen werden. 


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18.05.2020

Aktion Refugees Welcome! Ihre Schutzmaske für Geflüchtete

Mit den „Refugees Welcome!“-Masken will Aktion Sühnezeichen-Friedensdienste ein unmissverständliches Zeichen setzen: für das Recht auf Asyl und den Schutz von Menschen in Not. Mit einer Spende unterstützen Sie die Arbeit von ASF-Freiwilligen in Projekten mit Geflüchteten.    

Warum ist Ihre Spende so wichtig?

Die Auswirkungen der Corona-Krise trifft vor allem Geflüchtete besonders hart: Tausende Menschen harren in überfüllten Lagern auf engstem Raum aus. Kontaktsperren, Abstandsregeln und Hygienestandards können kaum eingehalten werden. Auch die Seenotrettung im Mittelmeer liegt seit Wochen weitgehend still. Als positiver Effekt der Pandemie wird häufig genannt, dass die Menschen in der Krise wieder mehr zusammenhalten. Diese Solidarität darf nicht bei Geflüchteten enden. Seit vielen Jahren arbeiten Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Projekten mit Geflüchteten. Bitte unterstützen Sie diese wichtige Arbeit mit einer Spende. Gemeinsam setzen wir so ein unmissverständliches Zeichen: Refugees ARE welcome!  

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