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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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23.09.2022

„IST DAS KIRCHE ODER KANN DAS WEG?“ HERBSTPUTZWOCHENENDE


           

2. - 4. NOVEMBER 2022, EUROPÄISCHE AKADEMIE WAREN-ELDENHOLZ

WIR KÖNNEN AUCH ANDERS! 

Vom 4. bis 6. November 2022 bieten wir Zeit und Raum, um das, was Dir wirklich am Herzen liegt, ins Leben zu bringen! Statt Selbstmitleid und endlosen Klagen über deprimierende Zukunftsaussichten finden wir: Kirche braucht neue Ideen. An diesem Wochenende ermutigen wir dich, deine Ideen anzugehen und umzusetzen. Wie das geht, Du dranbleibst und andere dafür begeisterst findest Du mit Begleitung des erfahrenen Coaches Mario Sander gemeinsam mit anderen heraus. Wir sind dabei offen für alle – egal ob kirchlich oder nicht.

Unser Motto für das Wochenende - frei nach Udo Lindenberg - lautet: MACH DEIN DING!

Um dieses einmalige Wochenende gut zu organisieren, brauchen wir Deine Anmeldung bis zum 28.10.2022  über folgenden Link. Das Seminar ist KOSTENFREI. Fahrkosten werden nicht übernommen.

Anmeldeschluss:


Zeit: Freitag, den 04.11.2022, 16 Uhr bis Sonntag, den 06.11.2022, 14 Uhr

Ort: Europäische Akademie Waren, Eldenholz 23, 17192 Waren (Müritz)

Konzept: „Kirche stärkt Demokratie“ und Sander-Consulting Essen

Moderation: Mario Sander, Trainer/ Coach

WIR FREUEN UNS AUF EUCH!

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22.09.2022

Multiperspektivität in der Zeitenwende Wie weiter in der kirchlichen Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Rassismus?

Jahrestagung der BAG K+R  in Frankfurt/ Main Freitag, 11. November bis Samstag, 12. November 2022 in der Evangelischen Akademie Frankfurt 

Wie kann die Kritik des Rassismus zusammengedacht werden mit der Kritik des Antisemitismus, ohne diese beiden Felder gegeneinander auszuspielen? Wie verhalten sich in diesem Kontext die Aufarbeitung des Kolonialismus und die Erinnerung an den Nationalsozialismus zueinander? Diese Debatte wird in den Kirchen und in der Gesellschaft intensiv geführt – und auch wir wollen bei unserem diesjährigen Forum darüber diskutieren.

Ebenso sprechen wir darüber, welche Folgen der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine für die Auseinandersetzung mit der extremen Rechten hierzulande hat. Dabei wollen wir analysieren, inwiefern die russische Rechte auf die hiesige extreme Rechte einwirkt. Zudem wollen wir einen genaueren Blick auf Geschichte und Gegenwart des antislawischen Rassismus werfen - auf seine lange Tradition und seine komplexe Aktualität.

In Gesprächsformaten und Arbeitsgruppen können diese und weitere aktuelle Themen aus der (kirchlichen) Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und anderen Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit diskutiert werden. Von Antiziganismus, christlichem Antijudaismus über regionale Erscheinungsformen des Neonazismus bis hin zu Verbindungen der extremen Rechten in christliche Milieus, Diskussionen über Identitätspolitik in den Kirchen oder auch postjugoslawische extreme Rechte: Wir wollen uns aktuelle Entwicklungen anschauen und gleichsam Perspektiven für die Praxis eröffnen - oftmals mit einem lokalen oder regionalen Zugang.
Die Anmeldung ist nur online unter folgendem Link möglich. 
Die Frist für eine Anmeldung mit oder ohne Übernachtung endet am 7. Oktober 2022.
Der Tagungsbeitrag beträgt 80 € mit Übernachtung. Darin sind enthalten ein Abendessen (Fr.), eine Übernachtung, Frühstück und Mittagessen (Sa.) sowie Kaffee, Kuchen (Sa.) und Kaltgetränke an beiden Tagen.

Der Tagungsbeitrag ohne Übernachtung beträgt 40 €. Darin enthalten sind ein Abendessen (Fr.), ein Mittagessen (Sa.) sowie Kaffee und Kuchen (Sa.) und Kaltgetränke an beiden Tagen.

Die Anzahl der Zimmer und der Teilnehmer*innen ist begrenzt.



Veranstalter*innen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus 
Bund der Deutschen Katholischen Jugend 
Evangelischen Akademie zu Berlin 
Evangelischen Akademie Frankfurt 
Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ der ACK 
gewaltfrei handeln e.V. 
Projekt „Demokratie stärken“ im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau

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13.09.2022

"Raus aus der Bubble" Interkulturelle Woche 2022

Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie wird von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Ausländerbeiräten und Integrationsbeauftragten, Migrantenorganisationen und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. An der Interkulturellen Woche beteiligen sich zahlreiche Gemeinden, Vereine, Vertreter von Kommunen und Einzelpersonen in mehr als hunderten Städten mit mehreren tausend Veranstaltungen. 

Die Aktionsformen sind sehr vielfältig. Sie reichen von Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen, Diskussionen, Workshops, Seminare, Sportveranstaltungen, Festen sowie Tagen der Offenen Türe bei Religionsgemeinschaften, Institutionen, Unterkünften und Schulen bis hin zu Gottesdiensten und Friedensgebeten sowie Andachten. 

 Die Interkulturelle Woche findet jährlich Ende September, von Sonntag bis Samstag vor dem Erntedankfest statt. Sie wird mit einer zentralen Auftaktveranstaltung bundesweit eröffnet. 

Der bundesweite Auftakt findet am 25. September 2022 in Heidelberg statt. Die Interkulturelle Woche geht bis 2. Oktober 2022, am 30. September 2022 ist der "Tag des Flüchtlings". 

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind zahlreiche Veranstaltungen geplant:

Interkulturelle Wochen im Landkreis Rostock

Programm 2022

Interkulturelle Wochen im Landkreis Vorpommern-Rügen

Programm 2022

Interkulurelle Wochen in Wismar

Programm

Interkulturelle Wochen Schwerin

Programm

Interkulturelle Wochen Greifswald

Programm

Interkulturelle Wochen Rostock

Programm

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20.07.2022

Filmreihe "Starke Stücke. Berührt und diskutiert" lädt landesweit zu 44 Kinoabenden in Kirchen ein

Zum 11. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ bewegende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. Die beiden evangelischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern und ihre Partner laden ab Ende Juli landesweit zu insgesamt 44 Kinoabenden vor allem in Dorfkirchen und Pfarrscheunen ein.

Insgesamt 26 verschiedene deutschsprachige und internationale Filme sind von Ende Juli bis Mitte November an 42 verschiedenen Orten zu sehen. Die Bandbreite reicht von der Dokumentation „Wem gehört mein Dorf“ des deutschen Regisseurs Christoph Eder, über den Achtungserfolg „Niemand ist bei den Kälbern“ von Sabrina Sarabi, den finnischen Film „Eine Nacht in Helsinki“ von Mika Kaurismäki, der den Corona-Lockdown verarbeitet, bis zum mit Anthony Hopkins prominent besetzten Drama „The Father“ von Regisseur Florian Zeller. 

"Starke Stücke", dass maßgeblich aus Mitteln des Bundesprogramms "Zusammenhalt durch Teilhabe" unterstützt wird, möchte, so der Projektleiter von "Kirche stärkt Demokratie", Karl-Georg Ohse, "mit den Kinoabenden Kultur und gesellschaftliches Leben in ländlichen Räumen fördern und Dorfkirchen als Erlebnis-Räume  erfahrbar werden lassen".

Start am 27. Juli: „Rosas Hochzeit“ in der Kunstkirche Eickelberg 

Zur Eröffnung der Filmreihe wird die spanische Komödie „Rosas Hochzeit “ am Mittwoch, 27. Juli in der Kunstkirche Eickelberg bei Bützow gezeigt. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Karen v. Blomberg vom Freundeskreis der Eickelberger Kunstkirche und ergänzt: „Bereits ab 19 Uhr sind Gäste zu einem Imbiss und Bier willkommen. Der Film, in der die überforderte Rosa mit 45 Jahren einen neuen Lebensabschnitt beginnen möchte und beschließt, sich selbst zu heiraten, beginnt um 20 Uhr. Anschließend kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“  Nach der Filmvorführung bitten die Veranstalter am Ende des Abends um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird.

"Starke Stücke" ist ein Kooperationsprojekt der Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern mit  "Kirche stärkt Demokratie", "W.I.R. - Erfolg braucht Vielfalt" und FILMLAND MV.

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06.04.2022

Neue Fortbildungsreihe: Mutige Landschaften II "An Konflikten wachsen"

„Kirche stärkt Demokratie“ hat neue Fortbildungsreihe aufgelegt

Bewegte Zeiten sind konfliktreiche Zeiten. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit Herausforderungen kann neue Ideen und gemeinsame Aktionen kreieren. Und das ist in Zeiten knapper werdender Ressourcen und gesellschaftlicher Polarisierungen für das Zusammenleben in unseren Gemeinden wichtig. Doch Streiten will gelernt sein. Und, gemeinsam lernt es sich besser.

„Kirche stärkt Demokratie“ bietet interessierten Kirchenältesten und Ehrenamtlichen mit der Fortbildungsreihe „Mutige Landschaften – An Konflikten wachsen“ Raum und Methoden für konstruktive Konfliktbearbeitung. An drei Wochenenden werden lösungsorientierte Kommunikationsstrategien und Grundlagen des Konfliktmanagements vermittelt und neue Ideen für ein gutes Miteinander vor Ort entwickelt. 

Gestaltet und durchgeführt werden die Seminare von den MitarbeiterInnen von „Kirche stärkt Demokratie“ und ReferentInnen.


Zur Anmeldung bite bis 01.05.2022.

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14.03.2022

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde lädt die Katholische Akademie in Berlin am Donnerstag, dem 17. März 2022, um 19.00 Uhr zum Online-Gespräch ein:

Krieg in der Ukraine: Wie steht es um die Rolle der Kirchen?

Der Patriarch Kyrill der Russisch Orthodoxen Kirche rechtfertigt Putins Angriff auf die Ukraine. Der Krieg habe „keine physische, sondern eine metaphysische Bedeutung“ und wende sich gegen die westliche Welt.  Die Orthodoxen Kirchen der Ukraine rufen dagegen zur Verteidigung des Vaterlandes auf. Und selbst Vertreter der Ukrainischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats gehen auf Distanz zu ihrem Patriarchen. Gleichzeitig entsendet Papst Franziskus zwei Kurienkardinäle als „Brückenbauer“ in die Ukraine. Nur einige Schlaglichter, die grundsätzliche Fragen aufwerfen: Welche Rolle spielen die Kirchen im Krieg in der Ukraine? Und welchen Einfluss haben sie?

Online Gespräch mit Regina Elsner (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Berlin), Johannes Oeldemann (Johann-Adam-Möhler-Institut für Ökumenik, Paderborn) und Andrij Waskowycz (Caritas Ukraine, Kiew), moderiert von Gabriele Freitag (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde, Berlin).

Sie können dem Zoom-Meeting hier oder telefonisch unter +49 69 3807 9884 beitreten.

Link: https://us06web.zoom.us/j/88138063045?pwd=OERZVFRnOUpvdFRka3Nua2NLaUFPUT09
Meeting-ID: 881 3806 3045
Kenncode: 111804

Sie können diesen Abend im Livestream auf YouTube verfolgen: https://youtu.be/J5ISlcVJ_Rg

Eine Anmeldung zur Teilnahme ist nicht notwendig.

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11.03.2022

Aus aktuellem Anlass:

Kriegslied
Von Matthias Claudius


's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
Und rede Du darein!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein!
Was sollt' ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?
Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten und mir fluchten
In ihrer Todesnot?
Wenn tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?
Wenn Hunger, böse Seuch' und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammelten, und mir zur Ehren krähten
Von einer Leich' herab?
Was hülf' mir Kron' und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
's ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht Schuld daran zu sein.

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03.03.2022

Kohle statt Jacken! Jetzt lieber Geld spenden für die Ukraine

Die Welle der Hilfsbereitschaft mit den Menschen in der Ukraine ist grandios. Inzwischen führen die vielen Sachspenden zu Engpässen in der Logistik. Deshalb rufen die Hilfsorganisationen zu Geldspenden auf und bis auf weiteres von Sachspenden abzusehen.

Spenden nehmen u.a. entgegen: 

SIC e.V Ukrainisch-Deutsches Kulturzentrum 

DE61 1001 0010 0844 5801 03  

"Spende Hilfe für Ukraine" 

Diakonie Polen
Spendenkonto:
Bank PEKAO S.A., I O/Warszawa
Pl. Bankowy 2, 00-950 Warszawa
Diakonia Kościoła Ewangelicko-Augsburskiego w RP
00-246 Warszawa, ul. Miodowa 21
PL 56 1240 1037 1978 0000 0693 1401 (EUR)
 PKOPPLPW


Diakonie-Katastrophenhilfe für die Ukraine
Spendenkonto:
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise
oder Online spenden auf: www.diakionie-katastrophenhilfe.de

Flüchtingsrat M-V e.V. 

Bank für Sozialwirtschaft 

IBAN: DE12 1002 0500 0001 1943 02

Verwendungszweck: "Ukraine"

Unicef:

Bank für Sozialwirtschaft Köln

IBAN DE57 3702 0500 0000 3000 00

BIC BFSWDE33XXX

Stichwort: Ukraine Nothilfe

 Bündnis "Deutschland hilft"

IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
Stichwort: ARD/ Nothilfe Ukraine

Viele weitere Adressen gibt es auf dem Internetportal „Willkommen in M-V“:  z.B. Migrationsberatungsstellen, Jugendmigrationsdienste, die Kontakte zu den Integrationsbeauftragten, zu Ausländerbehörden und zu vielen weiteren Stellen.

Vielen Dank für euer Engagement!

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02.03.2022

Über Krieg und Frieden. Materialien zum Überfall auf die Ukraine

Zu Frieden und Friedenserziehung hat my relilab eine ganze Themenseite zusammengestellt mit Unterrichtsentwürfen für Grundschule und Sekundarstufe, Praxismaterialien, Medien, Lernorten, Internetportalen und Fachinformationen. 

Unterrichtsmaterial und Hintergrundinformationen zum Russland-Ukraine-Konflikt haben auch das
Pädagogisch-Theologisches Institut und das Referat Friedensbildung der Nordkirche zusammengestellt. 

Sie finden es hier als PDF

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01.03.2022

Stellungnahme des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik (NNF) zur aktuellen Situation in der Ukraine

Stellungnahme des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik (NNF) zur aktuellen Situation am 24./ 25. Februar 2022


Wir hörten die Berichte der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) über die Verstöße gegen den Waffenstillstand in den Regionen Luhansk und Donezk und seit dem 24. Februar 2022 in der gesamten Ukraine.
Wir nahmen die Bedrohung wahr, die aus der Geschichtsdeutung des Konflikts der russischen Seite vom 21. Februar 2022 spricht und beobachten die diplomatischen Anstrengungen europäischer und amerikanischer Regierungen sowie internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen (UN).
Die aktuellen militärischen Aktionen der russischen Truppen in der Ukraine machen uns wütend und traurig. Wir sind entrüstet und zutiefst beunruhigt, dass die Gespräche unterbrochen sind und bisher kein gewaltfreier Weg zur Lösung dieses Konflikts gefunden wurde.
Das NNF hat sich bei den Fachtagungen 2016 und 2018 mit der Konfliktsituation in der Ukraine befasst und dazu gearbeitet, wie dieser Konflikt aus der Perspektive "Zivile Konfliktbearbeitung" beziehungsweise "Friedenslogik" im friedenspädagogischen Kontext bearbeitet werden kann.
Die jetzigen militärischen Interventionen Russlands ereignen sich während der laufenden Fachtagung des NNF 2022 mit dem Titel „Doing Peace“. Es bestärkt uns einmal mehr darin, weiter alles dafür tun, uns mit kreativen und lebendigen Antworten für konstruktive und gewaltfreie Konfliktlösungen einzusetzen.
Die Rede von Dr. Mbugua Martin Kimani, dem Botschafter Kenias bei der UN, im Sicherheitsrat der UN am 21. Februar 2022 und sein Blick auf den Konflikt sprechen unsere Sprache: "Stattdessen einigten wir uns (der heutige Staat Kenia, Anm. d. Red.), die Grenzen so zu belassen, wie wir sie erbten – aber kontinentweite politische, ökonomische und rechtliche Integration zu verfolgen. Statt Nationen zu bilden, die rückwärts in die Geschichte blicken mit einer gefährlichen Nostalgie, entschieden wir uns für den Blick nach vorn in eine Größe (im Sinne von: Weitherzigkeit, Anm. d. Red.), die keine unserer vielen Nationen und Völker je gekannt hat." (https://taz.de/UN-Rede-zu-Russland-Ukraine-Konflikt/!5833849/)
In diesem Sinne appellieren wir an und bitten nachdrücklich alle beteiligten Parteien sowie alle, die überlegen, militärisch zu reagieren, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und gemeinsam für einen friedlichen Weg einzutreten.
Wir denken jetzt gerade besonders an die Partner:innen unserer Netzwerksmitglieder in der Ukraine.

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