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„Die Würde des Menschen ist unantastbar!“

Diese Kernaussage des Grundgesetzes steht für die Arbeit von „Kirche stärkt Demokratie“. „Kirche stärkt Demokratie“ bietet seit 2011 qualifizierte Fortbildungen und Beratungen für Ehren- und Hauptamtliche. Unsere Angebote befähigen Menschen aus Kirchengemeinden in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Rassismus und demokratiefeindlichen Einstellungen. Darüber hinaus beraten wir Mitarbeiter*innen und Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden im Umgang mit menschenfeindlichen Haltungen, geben Anregungen für die Umsetzung lokaler Dialoge und die Öffnung von Kirchengemeinden zu anderen Akteuren im Ort.

Aktuelles & Bilder

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16.09.2021

Digitaler Fachtag am 25.10.2021: INFIZIERTER ZUSAMMENHALT – IMPULSE FÜR EIN DEMOKRATISCHES MITEINANDER

Der Kooperationsverbund der evangelischen Demokratie-Projekte in Diakonie und Kirche lädt am Montag, den 25. Oktober 2021, 10:00-14:00 Uhr zum ersten gemeinsamen Fachtag „Infizierter Zusammenhalt – Impulse für ein demokratisches Miteinander“ ein . Wir werden an diesem Tag gemeinsam über den Status quo und die drängenden Herausforderungen und Gestaltungsspielräume unserer demokratischen Gesellschaft nachdenken.
ZIELGRUPPE
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende, Fach- und Führungskräfte aus kirchlichen und diakonischen Einrichtungen und Diensten.
WORUM GEHT ES?
Wir beobachten eine polarisierte Debattenkultur, in der Menschen und Gruppen diskriminiert werden und von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen sind. Die Covid-19-Pandemie hat die Brüche in der Gesellschaft verschärft. Zudem scheinen sich unversöhnliche Weltanschauungen und -interpretationen gegenüberzustehen. Auch in Kirche und Diakonie erleben wir diese Spannungen.
Auf unserem Fachtag möchten wir über die individuellen, verbandlichen und gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen ins Gespräch kommen. Kirche und Diakonie sind gefordert, einen Umgang mit irrationalen und abstrus erscheinenden Positionen zu finden.
Die Ablehnung von demokratischen Standards und das Misstrauen gegenüber Akteur*innen, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren, braucht fundierten Widerspruch und gute Argumente. Kirche und Diakonie können mit ihrem theologischhumanistischen
Hintergrund die gesellschaftlichen Herausforderungen anders denken und neue Impulse im politischen Diskurs setzen.
Für einen inhaltlichen Impuls zum Thema konnten wir Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Bischof i.R. der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gewinnen. Im Anschluss daran finden drei parallele Workshops statt, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven
dem Thema des Fachtags widmen. Geleitet werden sie von den Fachreferent*innen des Kooperationsverbundes.
ANMELDUNG
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Bitte melden Sie sich bis zum 15. Oktober 2021 unter folgendem Link an:
eveeno.com/infizierter_zusammenhalt
Geben Sie bei der Anmeldung an, an welchem Workshop Sie teilnehmen wollen – und eine Alternative, falls dieser Workshop bereits voll sein sollte!
ANSPRECHPARTNER
Stefan Hüsing
stefan.huesing@diakonie.de
T. 030 65211 1283

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15.09.2021

Wählen ist ein Menschenrecht! Informationen zur Wahl 2021

Die Bundestagswahl steht vor der Tür. In Mecklenburg-Vorpommern wird auch ein neuer Landtag gewählt. Mit jeder Wahl werden Weichen neu gestellt. Daraus folgt, in welche Richtung die politische Entwicklung in den nächsten Jahren gehen wird
Eine Entscheidung zu treffen ist bei dem vielfältigen Angebot nicht leicht. 

Folgende Fragen könnten für Sie eine Orientierung sein:

  1. Was ist mir wichtig? Was wünsche ich mir für unsere Gesellschaft? Was wünsche ich mir für nachfolgende Generationen?
  2. Was steht in den Programmen der Parteien zu diesen Themen? 
  3. Wie beantworten die Kandidatinnen und Kandidaten der Parteien die mir wichtigen Fragen?   

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche für Demokratie und Menschenrechte hat Anregungen vorbereitet, um Christ*innen zu motivieren, aktiv und bewusst an dieser Wahl teilzunehmen!

Dabei hat sie drei Themen in den Mittelpunkt gestellt, die in den Kirchen schon lange diskutiert werden:

1. Gerechtigkeit:

Wie setzen sich die Parteien für mehr Gerechtigkeit ein, zwischen Arm und Reich, Alt und Jung, Ost und West, Nord und Süd, Männern und Frauen…? 

2. Frieden:

Wie geht so etwas heute? Welche Politik kann helfen, unsere Welt friedlicher zu machen? Waffen abrüsten, Versöhnung leben, Konflikte in der Gesellschaft gewaltfrei lösen? 

3. Bewahrung der Schöpfung

Was wird getan, um die Zerstörung der Natur zu stoppen? Wie setzen sich die Parteien dafür ein, dass auch noch unsere Enkelinnen und Enkel ein Klima vorfinden, in dem sie gern leben möchten?  

Auch die folgenden Links helfen bei Antworten auf diese Fragen:

  • Der originale Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung ist ab 2. September 2021 online. Dort können die Antworten der verschiedenen Parteien zu einer Reihe ausgewählter Fragen mit den eigenen Vorstellungen verglichen werden. 
  • Zur Landtagswahl in MV gibt es ebenfalls einen Wahl-O-Maten der BpB.
  • Grundpositionen der sechs im Bundestag vertretenen Parteien zur Bundestagswahl 2021 – Eine Kurzanalyse auf Basis der katholischen Soziallehre anhand ausgewählter Politikfelder
  • Alle Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2021
  • Abgeordnetenwatch: Fragen Sie Ihre KandidatInnen zur Bundetagswahl! Lesen Sie deren Antworten.
  • Für Mecklenburg-Vorpommern gibt es ebenfalls einen Check der KandidatInnen bei abgeordnetenwatch.de

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15.09.2021

Bündnis #unteilbarMV ruft zu Großdemonstration in Rostock auf

Für eine solidarische, gerechte Gesellschaft am 18. September nach Rostock:

Das Bündnis #unteilbarMV ruft im Vorfeld der Wahlen in Land und Bund zu einer Großdemonstration für eine solidarische, gerechte Zukunft für alle auf. Am Samstag, den 18.09.  geht es  um 14 Uhr am Hauptbahnhof Rostock los: Für Chancengleichheit und Klimaschutz. Gegen jede Form von Diskriminierung, Faschismus und Hass. 

Fünf Themenblöcke zeigen die thematische Vielfalt von  #unteilbarMV: Jugend, Antirassismus, Klima, Soziale Gerechtigkeit und Queerfeminismus. „Es geht uns bei #unteilbarMV darum, sichtbar zu machen, dass die großen Fragen unserer Zeit nur gemeinsam beantwortet werden können und unteilbar zusammengehören,“ sagt Sarina Jasch aus dem Organisationsteam. „Wir wollen mit unseren Forderungen eine Woche vor den Wahlen daran erinnern was auf dem Spiel steht - eine lebenswerte Zukunft für alle.“

 Größte politische Versammlung des Landes im Vorfeld der Wahlen

Die Forderungen an die zukünftige Landesregierung hatte das Bündnis bereits im Vorfeld in den Sozialen Medien und auf seiner Webseite veröffentlicht: www.unteilbar-mv.org

Die Einhaltung des 1,5°C Limits, ein Bürger:innenrat Klima, eine soziale und ökologische Transformation der Wirtschaft, die Möglichkeit der Wahlbeteiligung für Jugendliche und viele weitere Forderungen gehören dazu. Michael Steiger von #unteilbarMV rechnet mit über tausend Teilnehmenden in Rostock. „Damit wird die Demonstration die größte politische Versammlung des Landes im Vorfeld der Wahlen sein. Die Politik muss hinsehen“. Mit einer Abschlusskundgebung und Konzerten um 17 Uhr im Stadthafen wird die Demonstration enden. 

Im Rahmen der Möglichkeiten in der Pandemie

Für ein verantwortliches, solidarisches Umgehen mit der COVID-19 Pandemie werden alle Teilnehmenden gebeten ausreichend Abstand zu anderen Menschen zu halten bzw. eine Masken zu tragen, sowie ausschließlich geimpft, genesen oder getestet teilzunehmen.

Das Netzwerk #unteilbar MV will über die Wahlen hinaus aktiv bleiben und dabei auch Stadt und Land besser vernetzen, berichtet Sarina Jasch: „Gemeinsam für gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine lebenswerte Zukunft für alle einzutreten, ist größer als eine politische Kampagne. Es ist eine dauerhafte Herausforderung für unsere Gesellschaft“.  #unteilbarMV ist ein Bündnis aus mehr als 200 Organisationen, Initiativen, Vereine und Einzelpersonen aus Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam stellen sie die größte politische Versammlung im Vorfeld der Wahlen auf die Beine.

Weitere Informationen zur Demonstration (mehrsprachig) sowie das Selbstverständnis des Bündnisses in mehreren Sprachen hier: www.unteilbar-mv.org

#unteilbar MV ist auch zu finden auf facebook/twitter/instagram mit #unteilbarmv

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10.09.2021

Bleibt alles anders: „Kirche stärkt Demokratie“ feiert seinen 10. Geburtstag

Auch der 10. Geburtstag des Projekts „Kirche stärkt Demokratie“ fällt anders aus als geplant. Eigentlich, so die beiden Projektverantwortlichen Thorid Garbe und Karl-Georg Ohse, sollte es einen großen Fachtag und eine Party geben. Stattdessen ist coronabedingt alles eine Nummer kleiner. Im Ferienland Salem werden sich vom 10.-12. September die MultiplikatorInnen wiedersehen, die in den Fortbildungen und Seminaren gelernt haben, wie man gewaltfrei kommuniziert, Projekte initiiert oder mit dem Thema Rechtsextremismus umgeht.

Vor 10 Jahren beantragte Wolfgang von Rechenberg bei dem neu aufgelegten Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ Mittel, um die Menschenrechtsarbeit des Jugendpfarramtes voranzubringen. Seit 2014 steht die Ausbildung von haupt- und ehrenamtlichen MultiplikatorInnen im Fokus. Gemeinsam mit dem ARGO-Team Berlin wurden über 60 Menschen qualifiziert. Sie leisten nicht nur in Kirchengemeinden wertvolle Arbeit, organisieren Kulturangebote, stoßen politische Diskussionen an oder engagieren sich für diskriminierte Menschen.

Aber, das betont Karl-Georg Ohse, der seit 2011 das Projekt leitet, es geht in Salem nicht nur um eine Rückschau. Im Mittelpunkt der Projektarbeit steht die Frage, wie sich die Kirche in Mecklenburg und Pommern zu gesellschaftlichen Fragen positioniert und wie sie das Leben in Dörfern und Städten mitgestalten kann.

Neben der Seminarorganisation sind Ohse und Garbe deshalb vor allem als BeraterInnen unterwegs. Sie unterstützen Gemeinden in schwierigen Fragen, wie Rechtspopulismus, Verschwörungserzählungen oder zum Thema Gemeinwesenarbeit. Ihnen ist wichtig, dass Gemeinden kompetente Kooperationspartner sind und über den Kirchturm hinausschauen. Ein Grund, warum sie auch das Kino-Projekt „Starke Stücke“ unterstützen und mit anderen PartnerInnen das Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ organisieren.

Am Sonntag, den 12.09.2021 wird Bischof Jeremias in einem Gottesdienst gemeinsam mit MultiplikatorInnen und MitarbeiterInnen danken und den Blick nach vorn richten. Auf die nächsten 10 Jahre.

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04.08.2021

Was ist wirklich wichtig? 55 Ansprachen für die Demokratie

Die Serie 55 Voices for Democracy knüpft an die 55 BBC-Radioansprachen an, in denen sich Thomas Mann während der Kriegsjahre von seinem Haus in Kalifornien aus an Hörer in Deutschland, der Schweiz, Schweden, den besetzten Niederlanden und Tschechien wandte. Von 1940 bis November 1945 appellierte er monatlich an tausende Hörer, sich dem nationalsozialistischen Regime zu widersetzen und wurde so zur bedeutendsten deutschen Stimme im Exil.  In diesem Sinne senden 55 renommierte internationale Intellektuelle, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen vom Thomas Mann House aus Ansprachen, in denen sie ihre Ideen für die Erneuerung der Demokratie vorstellen. Zu den Teilnehmenden zählen die Politikwissenschaftler Francis Fukuyama und Helmut Anheier, Genderforscherin Karen Tongson, der Philosoph Rainer Forst, die Soziologinnen Ananya Roy und Jutta Allmendinger, der Germanist Jan Philipp Reemtsma, Historiker Timothy Snyder, sowie viele andere.

Die Serie wird präsentiert vom Thomas Mann House in Kooperation mit Deutschlandfunk, Los Angeles Review of Books und Süddeutsche Zeitung.

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30.07.2021

Jahrestagung der BAG K+R 2021 in Bonn: …kommt selten allein - Ein selbstkritischer Blick auf den Zusammenhang von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus

Jahrestagung der BAG K+R 2021 in Bonn

…kommt selten allein - Ein selbstkritischer Blick auf den Zusammenhang von Rassismus, Antisemitismus und Sexismus


Freitag, 8. Oktober bis Samstag, 9. Oktober 2021 im CJD Bonn.


Rassismus, Antisemitismus und Sexismus – oft treten sie gemeinsam auf, werden aufgrund ähnlicher Überzeugungen vertreten und auch wer ihnen entgegentritt, muss sie gemeinsam in den Blick nehmen. Wie und warum sie zusammenhängen und wie wichtig ein intersektionaler Blick für das kirchliche und zivilgesellschaftliche Engagement ist – damit wollen wir uns beim diesjährigen Forum in Bonn beschäftigen.

Nach vielen Monaten der Pandemie, in denen wir ein Wiedersehen immer wieder aufschieben mussten, ist uns vor allem der Austausch vor Ort sehr wichtig. In Gesprächsformaten und Workshops werden zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, Gehörtes gemeinsam zu besprechen und um eigene Erfahrungen und Ideen zu ergänzen. Von Gemeinsamkeiten und Unterschieden in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust und den Kolonialverbrechen bis hin zu Fragen nach theologischer Rassismuskritik, neuen digitalen Formaten, Verschwörungserzählungen und zivilgesellschaftlichen Möglichkeiten im Kampf gegen neue rechte Mischszenen – wir wollen uns aktuelle Entwicklungen anschauen und gleichsam Perspektiven für die Praxis eröffnen.

Zur Anmeldung

Veranstaltungsort

CJD Bonn Castell
Internationales Tagungs- und Gästehaus Bildungs- und Ausbildungszentrum
Graurheindorfer Str. 149
53117 Bonn

Veranstalter*innen

Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R)
Bund der Deutschen Katholischen Jugend
Evangelische Akademie zu Berlin
Arbeitskreis Christ*innen gegen Rechtsextremismus Dortmund
Evangelische Akademie im Rheinland
Evangelisches Forum Bonn
Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW
RIO Rheinischer Dienst für Internationale Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland
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19.07.2021

„Starke Stücke. Berührt und diskutiert“ lädt landesweit zu 46 Kinoabenden ein Im 10. Jubiläumsjahr sind 33 deutsche und internationale Filme zu sehen

Zum 10. Mal bringt die Reihe „Starke Stücke Berührt und diskutiert“ emotional berührende und kontroverse Filme auf die Leinwand und ins offene Gespräch. In der Jubiläumssaison – bei der alle nötigen Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten sind – laden die beiden evangelischen Kirchenkreise Mecklenburg und Pommern und ihre Partner ab Ende Juli landesweit zu insgesamt 46 Kinoabenden vor allem in Dorfkirchen und Pfarrscheunen ein (siehe Programmübersicht unten). 

Insgesamt 33 verschiedene deutschsprachige und internationale Filme sind von Ende Juli bis Mitte November an 39 verschiedenen Orten zu sehen. Neun Filme werden mehrfach gezeigt. Die Bandbreite reicht vom Drama „Undine“ des deutschen Regisseurs Christian Petzold, über den französischen Film „Ein Dorf zieht blank“ von Philippe Le Guay bis zur Komödie „Wir Eltern“ aus der Schweiz. 

„Die Kunstform Film entfaltet ihre emotionale Wirkung auf der Leinwand und in der Gesellschaft, nicht im Streaming auf dem Sofa. Gute Filme brauchen Öffentlichkeit, und die Öffentlichkeit braucht Filmkunst als Mittel der Selbstverständigung“; sagt Geschäftsführer Volker Kufahl von der Filmland MV gGmbH. „Deshalb unterstützen wir von Beginn an das Projekt ,Starke Stücke' und gratulieren als Kooperationspartner herzlich zum Jubiläum.“

Weitere Filmtitel, die alle bestes Programmkino bieten, sind in diesem Jahr beispielsweise  „Das Vorspiel“; „Green Book“, „Systemsprenger“; „Ein Becken voller Männer“ oder „Vom Gießen des Zitronenbaumes“. „Die Film-Gesprächsreihe stärkt das kulturelle Geschehen im ländlichen Raum und zeigt, dass Kirche vor Ort und in der Fläche engagiert und bei den Menschen ist“, so der  pommerscher Propst Gerd Panknin. Und der mecklenburgische Propst Dirk Sauermann fügt hinzu: „Die von den Kirchengemeinden aus einem eigens erstellten Kanon mit mittlerweile gut 200 Vorschlägen ausgewählten Filme beinhalteten Themen, die uns und unsere Gesellschaft bewegen. Die Filme sollen unterhalten und ebenso einladen, eigene Positionen zu  überdenken und im Gespräch miteinander den Blick zu weiten. Seien Sie also herzlich eingeladen und bringen Sie Freunde und Bekannte mit.“

„Die Kunst der Nächstenliebe“ in der Kunstkirche Eickelberg eröffnet das Jubiläum

Zur Eröffnung wird der französische Film „Die Kunst der Nächstenliebe “ am Mittwoch, 28. Juli in der Kunstkirche Eickelberg bei Bützow (Landkreis Rostock) gezeigt. „Wir laden alle Filminteressierte herzlich ein“, sagt Karin v. Blomberg vom Freundeskreis der Eickelberger Kirche. „Beginn ist um 20 Uhr, nach dem Film, der auf humorvolle Art das Leben einer Weltverbesserin mit Helfersyndrom skizziert, kann man noch miteinander ins Gespräch kommen.“ Am Ausgang bitten die Veranstalter um eine Spende, mit der diese Filmreihe finanziell unterstützt wird. 

In der kommenden Woche sind dann noch „Corpus Christi“ am Donnerstag, 29. Juli um 20 Uhr in der Kirche Fürstenhagen und „Wir Eltern“ am Freitag, 30 Juli in der Kirche Eldena, ebenfalls um 20 Uhr, zu sehen. 

Veranstalter der Kino-Gesprächsreihe ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg, der dafür mit dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis, den beteiligten Kirchengemeinden, dem Projekt „Kirche stärkt Demokratie“, der Initiative Wir – Erfolg braucht Vielfalt und der Filmland Mecklenburg-Vorpommern gGmbH kooperiert. Unterstützt wird das Projekt von den Programmen „Zusammenhalt durch Teilhabe“, dem Europäischen Sozialfonds sowie der Mecklenburgischen und Pommerschen Kirchenzeitung.

 

Mehr Infos unter: www.kirche-mv.de/starkestuecke

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19.07.2021

8. Forum Kirche und Rechtsextremismus im Norden: 25.-26.08.2021 in Güstrow, Haus der Kirche

8. Forum Kirche und Rechtsextremismus im Norden: 

 „Seid nüchtern und wachet!“ Über Verschwörung, Widersacherinnen, Erzählungen und unsere gemeinsame Verantwortung für die Demokratie“

25.-26.08.2021 in Güstrow, Haus der Kirche

Vom 25. Bis 26. August 2021 lädt die AG „Kirche und Demokratie im Norden“ zum 8. Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ nach Güstrow (MV) ein.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie werden gesellschaftliche Brüche sichtbar. Auch in unseren Kirchengemeinden ist eine polarisierte Debattenkultur, in der Menschen und Gruppen stigmatisiert werden und demokratische Grundwerte in Frage gestellt werden zu beobachten

Es scheinen sich unversöhnliche Weltanschauungen und -interpretationen gegenüberzustehen, die wir auch in unserer Kirche erleben wir diese Spannungen. 

Auf unserem 8. Forum möchten wir über Auswirkungen von Verschwörungserzählungen und Diskursverschiebungen ins Gespräch kommen. Auch Kirche ist herausgefordert, einen Umgang mit irrationalen und abstrus erscheinenden Positionen zu finden. 

Die Ablehnung von demokratischen Standards und das Misstrauen gegenüber Akteuren, die 

sich für eine offene Gesellschaft engagieren, braucht deshalb fundierten Widerspruch und gute Argumente. 

 Die Veranstaltung ist ausgebucht! Anmeldungen sind nicht mehr möglich.

Zeit: Mittwoch, den 25.08.2021 um 12:30 bis Donnerstag, den 26.08. 2021um 13:30 Uhr.

Ort: Haus der Kirche Güstrow

Veranstalter*innen: AG „Kirche und Demokratie in der Nordkirche“

Anmeldung bis 15.08. 2021: www.kirche-demokratie.de

Auf Grund der Corona-Schutzmaßnahmen können nur 30 Übernachtungen angeboten werden.

Keine TN-Gebühren

Gefördert durch: Ev. Luth. Kirche in Norddeutschland, Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, Europäischer Sozialfond MV

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23.05.2021

Bischöfin Fehrs: Verantwortung tragen im gemeinsamen Handeln

Arbeitsgemeinschaft „Kirche und Demokratie“ in der Nordkirche gegründet 

Hamburg (ce/mw). In der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) ist heute (31. Mai) die Arbeitsgemeinschaft „Kirche und Demokratie im Norden“ gegründet worden. Die Initiatoren aus den Kirchenkreisen sowie Diensten und Werken haben es sich zum Ziel gesetzt, demokratisches Engagement zu fördern und auszubauen, eine konstruktive und wertschätzende Diskussionskultur zu stärken sowie ein Gegengewicht zu Polarisierung und Populismus zu entwickeln. 

Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, betonte bei der digitalen Tagung „Brüchig oder in Veränderung – Wie in:stabil ist Demokratie?“: „Die Freiheit, die wir in unserem Land haben, ist zugleich eine riesige Verantwortung. Wir haben keine Ausrede, wenn wir uns nicht stark machen für Demokratie und Menschenrechte. Denn eine Kirche, die sich ihrer besonders von demokratischen Prinzipien geprägten Kirchenverfassung rühmt – eine solche Kirche ist in besonderer Weise gefordert, sich einzumischen, mitzureden im demokratischen Konzert der Meinungen. Gerade, weil die Menschen immer häufiger an die Kirchen die Erwartung adressieren, Räume für solch einen friedlich-kontroversen Dialog zu schaffen. Als Institution mit Menschen und Glaubenden, die für einen brüchig gewordenen Wertekonsens steht.“

Fehrs weiter: „In einer funktionierenden Demokratie bleibt der Einzelne, die Einzelne nicht wirkungslos. Zugleich gilt: Auswirkungen hat vor allem unser gemeinsames Handeln. Die Verantwortung und die Wirksamkeit des einzelnen Menschen kommen erst richtig zur Geltung, wenn daraus gemeinsames Handeln und gemeinsame Verantwortung wird. Deshalb ist die Gründung der AG Kirche und Demokratie am heutigen Tag mehr als angezeigt. Den Mitwirkenden wünsche ich viel Elan und Inspiration für die vielfältigen Aufgaben und Gottes Segen.“

Der Bundestagsabgeordnete Konstantin von Notz aus Lübeck und die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Geier aus Trier reflektierten die gegenwärtige polarisierte gesellschaftliche Stimmung. Viele Menschen machten sich Sorgen um den Zustand der Demokratie; der Umgang mit der Pandemie oder dem Klimawandel entzweie die Gesellschaft und sorge auch in Kirchengemeinden für Diskussionen, hieß es von Seiten der Organisatoren.

Zu den Initiatorinnen und Initiatoren der Arbeitsgemeinschaft gehören: Karl-Georg Ohse, Referent bei „Kirche stärkt Demokratie“ im Sprengel Mecklenburg-Pommern, Nora Nübel, Regionalzentrum für demokratische Kultur der Evangelischen Akademie der Nordkirche, Joachim Nolte, Beauftragter Kirche und Rechtsextremismus im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg, Julika Koch,  Referat Friedensbildung der Nordkirche, und Friederike Arnold, Theologin und Vikarin. Unterstützt wird die Arbeitsgemeinschaft von allen Kirchenkreisen sowie Hauptbereichen der Landeskirche.


 

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29.04.2021

Mut und Prophetie. Bilder zu Abigajil im Greifswalder Dom

 Leider sind die Zeiten nicht so, das man mal so in eine Ausstellung geht.    

Im Greifswalder Dom hängen seit dem 28. April die Blätter von Gerhard Schneider zu Abigajil.    

Falls Sie nach Greifswald kommen und auch noch Zeit finden für einen Gang in den Dom, würden uns Ihre Reaktionen interessieren. In dieser doch recht geschlossenen Zeit fehlt der Austausch.

In der Anlage finden Sie von Frau Pätzold die Nacherzählung zu Abigajil und Gedanken von Gerhard Schneider zu seiner Begegnung und Auseinandersetzung mit dieser biblischen Figur.  

Gerhard Schneider lebt in in Kümmel und engagiert sich im Multiplikator_innenteam von "Kirche stärkt Demokratie". Franziska Pätzold arbeitet für das Frauenwerk der Nordkirche.

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