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Wanderausstellung „Zuflucht geben – gemeinsam hoffen“ jetzt in MV unterwegs

Die Ausstellung zeigt Perspektiven von Geflüchteten, die im Kirchenasyl waren. Sie besteht aus neun Portrait-Fotos mit Texten über die Fluchtgeschichte und Erfahrungen von Familien und Einzelpersonen im Kirchenasyl. Diese sind auf Roll-Ups gedruckt. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Menschen auf der Flucht, die von Erfahrungen der Entrechtung erzählen und als Subjekte ihres Handelns vorgestellt werden. Drei weitere Roll-Ups berichten über die Praxis des Kirchenasyls. Zitate engagierter Personen berichten über Tätigkeiten, Praxis und Herausforderungen. Die Installation orangefarbener Möbel drückt zudem die Notwendigkeiten des Kirchenasyls bildlich und metaphorisch aus: ein Bett repräsentiert einen Schlafplatz, ein Tisch, ein Stuhl und ein Brot soziale Beziehungen. Eine Schwimmweste, die auf das Sterben an den Grenzen aufmerksam macht, ergänzt zudem die Installation. 

Die Wanderausstellung richtet sich an interessierte Menschen. Sie sensibilisiert für die Geschichten und Erfahrungen der vorgestellten Geflüchteten. So kann das Thema Abschiebungen und Widerstand gegen die damit einhergehende Entwürdigung sichtbar gemacht werden. Das Kirchenasyl wird hierbei als eine mögliche christliche Praxis der Gastfreundschaft und Solidarität vorgestellt. Gemeinden werden dazu ermutigt, Menschen zu unterstützen und so ein Zeichen zu setzen.

Eröffnung: Freitag, 06.02.2026 | 17:00 Uhr, EFG Rostock (Baptisten) Hermannstraße 15, 18055 Rostock
Mit dabei: Gäste mit persönlichen Erfahrungen aus dem Kirchenasyl,
Lars Müller, Flüchtlingsbeauftragter, Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Quelle: Flüchtlingsarbeit im ZKD